Die nachstehend aufgeführten Personen und Unternehmen waren in jüngerer Zeit Gegenstand von Presseveröffentlichungen oder haben durch Mitteilung von Anlegern unsere Aufmerksamkeit erregt. Die Aufzählung bedeutet nicht zwingend, dass diese Personen und Unternehmen illegal oder unredlich gehandelt haben und gegen sie Schadensersatzansprüche bestehen. Die Erwähnung soll so verstanden werden, dass die Kanzlei eine Zusammenfassung der für Anleger interessanten Informationen erstellt hat. Selbstverständlich ist es denkbar, dass die uns vorliegenden Informationen sachlich unzutreffend oder rechtlich anders zu werten sind, so dass sie nicht den Anspruch der Unangreifbarkeit für sich erheben.

 

Eine beispielhafte, nicht abschließende, Auswahl unseres Engagements - aktuelle und abgeschlossene Fälle - finden Sie nachstehend. Falls Sie Ihren Fall hier nicht finden, heißt das nicht, dass wir dort nicht aktiv sind. Wir können nicht jede von uns betreute Angelegenheit hier aufzählen, das würde den Rahmen sprengen.

Adana / Cebeus

Die nachstehende Übersichtsliste umfasst nur einen Teil der bei uns geführten Vorgänge.
Alle Angelegenheiten können nicht vollständig aufgeführt werden.

Admus Europe Plc./Admus AG

Die Firma Admus aus Düsseldorf bietet laut ihrem Internetauftritt Anlegern den Erwerb sog. "Immobilienaktien" an und verspricht den Anlegern, Kursgewinne profitabler Immobilieninvestments zu erzielen. Diese sollen mit dem Erwerb "guter Objekte" aus Notverkäufen, Bankverwertungen und Konkursen erzielt werden. Nach Kenntnis der Kanzlei sind dort aggressive Telefonverkäufer ehemaliger Anlagebetrugsfirmen tätig.
Die Kunden werden von den Verkäufern derart bedrängt und belogen, bis der Anleger nachgibt und Kapital zur Verfügung stellt. Es ist davon auszugehen, dass keinerlei Investitionen in Immobilien vorgenommen wurden. In der Tat befindet sich die ADMUS mittlerweile in der Insolvenz. Die Anleger haben Strafanzeigen wegen Betruges und anderer Delikte erstattet. Vorsitzender des Aufsichtsrates ist ein Rechtsanwalt, der offenbar zur Herstellung besonderen Vertrauens eingesetzt wurde. Die Anleger sollten Schadensersatzansprüche gegen Vorstände und Aufsichtsräte geltend machen.
Hier finden Sie den Beitrag in französischer Sprache (en Francais).

AIF Bank/Sächsischer Wirtschaftsdienst Dr. Hering

Von einem sächsischen Wirtschaftsdienst Dr. Hering in Dresden wurde ein so genanntes Prime Account bei der AIF Bank vertrieben. Angeblich sollte das Geld der Anleger in Aktien investiert werden. In dem Prospekt wird unter anderem behauptet, dass der sächsische Wirtschaftsdienst Mitglied der Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen ist. Die Staatsanwaltschaft Dresden führt Ermittlungen gegen Dr. Hering und weitere Verantwortliche. Eine Anlage der Kundengelder ist nicht nachgewiesen. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat bereits im Juni 2002 dem sächsischen Wirtschaftsdienst Dr. Hering die Erlaubnis zur Anlagevermittlung entzogen. Haftungsansprüche können auch gegenüber dem jeweiligen Vermittler geltend gemacht werden. Bereits aus den Unterlagen war erkennbar, dass es sich um ein Nonsensangebot handelt. Die AIF Bank mit Sitz in "Commonwealth of Dominica" verfügte nicht einmal über eine Banklizenz. Ein Vermittler ist aber verpflichtet, eine Kapitalanlage zu überprüfen und Hintergründe zu recherchieren. Eine solche Recherche hätte zu dem Ergebnis "Ablage" führen müssen.
Mittlerweile wurden die Hauptverantwortlichen von der Staatsanwaltschaft Dresden in Untersuchungshaft genommen. Die Staatsanwaltschaft hat zudem Vermögenswerte in mehrfacher Millionenhöhe beschlagnahmt. Die Kanzlei hat bereits zahlreiche Arreste zur Pfändung des vorhandenen Vermögens erwirkt.
Die Kanzlei Mattil & Kollegen hat Vermögenswerte des Herrn Hoischen in der Schweiz ausfindig gemacht und dort mit Arrestbefehlen gepfändet. Das Konkursamt bzw. Betreibungsamt hat die gepfändeten Beträge inzwischen zugunsten unserer Mandanten ausbezahlt.

AIFM (Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds)

Der Diskussionsentwurf zu dem Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie 2011/61/EU über die Verwalter alternativer Investmentfonds (AIFM Umsetzungsgesetz) liegt nun vor. Das Investmentgesetz soll aufgehoben und durch das KAGB (Kapitalanlagengesetzbuch) ersetzt werden. Das KAGB soll außer den geschlossenen Fonds künftig auch alle bisher nach dem Investmentgesetz erfassten Fonds regulieren. Das sind alle Arten von Investmentvermögen. Dazu gehören sowohl Organismen für gemeinsame Anlagen in Wertpapiere (OGAW) als auch alternative Investmentfonds (AIF). Der Gesetzentwurf unterscheidet offene und geschlossene Investmentvermögen. Bei offenen Investmentvermögen haben Anleger mindestens einmal pro Jahr das Recht zur Rückgabe ihrer Anteile; alle anderen Investmentvermögen gelten als geschlossen.

Die bisherige Kapitalanlagegesellschaft des Investmentgesetzes ist künftig die Kapitalverwaltungsgesellschaft. Die Verwahrstelle bezeichnet die bisherige Depotbank im Sinne des Investmentgesetzes.
Für geschlossene inländische Investmentvermögen können künftig die Investmentaktiengesellschaft mit fixem Kapital und die Investmentkommanditgesellschaft genutzt werden. Für die geschlossenen Publikums AIF wird ein Katalog zulässiger Fondsarten definiert (Grundstücke, Schiffe, Anlagen zur Erzeugung von Strom aus erneuerbaren Energien und Beteiligungen an Projektgesellschaften im Rahmen öffentlich-privater Partnerschaften und der Erwerb von Anteilen an anderen inländischen geschlossenen Fonds). Die Investition in Private Equity Fonds kann nur mittelbar über die Beteiligung an Spezialfonds erfolgen. Außerdem dürfen geschlossene Publikums AIF auch Finanzinstrumente erwerben.

Wenn der Fonds nur ein Objekt erwirbt, ist eine Beteiligung erst ab 50.000,00 € zulässig. Bei Mehrobjektfonds (Beteiligung auch unter 50.000,00 €) gilt der Grundsatz der Risikomischung.

Nach dem Entwurf darf der geschlossene Publikums AIF grundsätzlich keinen Vermögensgegenstand erwerben, der im Eigentum der Kapitalverwaltungsgesellschaft oder einer mit dieser verbundenen Gesellschaft stand. Der Wert jedes Vermögensgegenstandes soll vor der Anschaffung durch einen unabhängigen Bewerter ermittelt werden. Die Fremdkapitalaufnahme darf höchstens 30 % betragen.

Die in der AIFM Richtlinie bestimmte Schwelle (100 Millionen € bei Fremdfinanzierung, 500 Millionen € im übrigen) ist in dem Entwurf nur für Spezialfonds übernommen worden, an denen sich ausschließlich professionelle Anleger beteiligen dürfen.

Die Beteiligung an Private Equity Fonds ist für Kleinanleger nur noch über Dachfonds möglich, die Anlage in Hedgefonds gar nicht.

AktienPower

Die Kanzlei ist bereits für Geschädigte aktiv. Weitere Information folgen in Kürze.

AKURA

Geschädigte der AKURA in Würzburg, die atypisch stille Beteiligungen oder Genussrechte erworben haben, sollten sich baldmöglichst an die Kanzlei wenden. Die Ermittlungsbehörden haben Vermögenswerte sichergestellt, die aber nicht automatisch verteilt werden. Jeder Anleger muss sich selbst zivilrechtlich um seine Ansprüche kümmern.

All Property Ltd.

Die Staatsanwaltschaft hat Vermögenswerte gepfändet. Eine Verteilung an die geschädigten Anleger erfolgt nicht automatisch, vielmehr müssen Sie einen zivilrechtlichen Vollstreckungstitel erlangen. In der Zwangsvollstreckung gilt das Prioritätsprinzip (wer zuerst kommt, mahlt zuerst). Die Kanzlei Mattil ist Ihnen bei der Sicherung Ihrer Ansprüche behilflich.

Alci & Strunz Parqusea S. L./Albatross Invest (Kopie 1)

Die Kanzlei hat gegen die Firma Albatross in Rom Klage eingereicht. Die Firma Albatross hat Bürgschaften für die gewährten Darlehen gestellt und diese nicht erfüllt.

Alpha International/Dr. Rottman Janko

Die Staatsanwaltschaft hat Vermögenswerte beschlagnahmt.Anleger müssen ihre Ansprüche im Wege eines zivilrechtlichen Arrestverfahrens sichern.

ALPHA Real Investment GmbH & Co. KG

Die BaFin warnt vor der Gesellschaft, die keine Zulassung als Finanzdienstleister und keine zustellfähige Anschrift in Inland aufweist.

APVERTIS Group Ltd

Informationen folgen in kürze

Ascania

Die Kanzlei hat Strafanzeige erstattet. Die von der Kanzlei beantragten Arreste zur Sicherung von Vermögenswerten wurden zwischenzeitlich von dem Landgericht München I erlassen. Anlegern wird geraten, sich ausschließlich an Rechtsanwälte zu wenden und nicht "Nachabzockerfirmen" zu beauftragen, die angeblich Gelder aufspüren wollen. Derzeit scheint eine derartige Firma aus dem Ruhrgebiet ihr Unwesen zu treiben.

Asset Investment Ltd.

Die Gesellschaft wendet sich an notleidende Immobilienfonds und bietet eine Übernahme des Anteils gegen Befreiung von den Belastungen an. Die Asset Investment Ltd. verlangt aber von den Anlegern, dass diese ihm Voraus 13 % der Einlage an Asset Investment Ltd. bezahlen. Der Gesellschaft kommt es offenbar nur auf die Erlangung dieser Vorauszahlungen an. Es ist kein Grund ersichtlich, weshalb die finanzierenden Banken oder die Geschäftsführung der Fondsgesellschaft den Anleger aus den Verbindlichkeiten entlassen sollen.

Bavaria Trading Company, Dortmund

Wie der DFI Gerlach Report meldete, befindet sich der Geschäftsführer Andreas Schmidt in Untersuchungshaft, Horst Hesselmann wird per Haftbefehl gesucht. Bei der Staatsanwaltschaft Dortmund ist ein Ermittlungsverfahren anhängig. Die Gesellschaft hat Kapitalanlagegeschäfte ohne Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht betrieben. Als Treuhänderin war eine Firma Euro American Trading Bank in New York beauftragt, die nach Recherchen des DFI nicht existierte.

BBV 11

Die Fondsgesellschaft hat Insolvenz angemeldet. Die Insolvenz hätte mit einem Betrag von ca. 800.000 € abgewendet werden können.Die Patronatsgeberin (Bürgschaft) hatte die entsprechende Zahlung verweigert. Anleger formieren sich bei der Kanzlei Mattil & Kollegen.

BCI - Business Capital Investors Corp., New York

Die staatsanwaltlichen Ermittlungen in Sachen BCI sind abgeschlossen. Es wurde nunmehr gegen 11 Beschuldigte (u.a. aus Deutschland, der Schweiz und Kanada) Anklage erhoben.
Die drei deutschen Hauptbeschuldigten befinden sich seit der von sieben Staatsanwälten und 116 Ermittlern des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes (LKA) am 28 11.2011 international (Durchsuchungen in NRW, Niedersachsen, Sachsen und Hessen sowie in der Schweiz, Litauen, Spanien und Kanada) durchgeführten Großrazzia in Untersuchungshaft.
Die Beschuldigten sollen laut bis November 2011 zwischen 1800 und 4000 Anleger um etwa 60 - 100 Millionen Euro mittels eines Schneeballsystems betrogen haben.
Obwohl der Großteil der eingeworbenen Millionen bislang verschwunden bleibt, konnten im Rahmen der Ermittlungen erhebliche Vermögenswerte im Ausland sichergestellt werden.
In Zusammenarbeit mit einem ortsansässigen Kollegen ist uns die Arrestierung in diese Vermögenswerte für unsere geschädigten Mandanten gelungen. Dies erhöht die Möglichkeit der erfolgreichen Vollstreckung nach Durchführung der notwendigen zivilrechtlichen Verfahren gegen die Beschuldigten immens.
Um dies zu blockieren hatten die Beschuldigten am 08.05.2012 einen richterlichen Beschluss auf Versagung der Akteneinsicht für die Dauer des Ermittlungsverfahrens erwirkt.
Aufgrund unserer ersten Mandatierungen bereits im Frühjahr 2011 ist es uns gelungen noch im Vorfeld dieses Beschlusses vollumfängliche Akteneinsicht zu erlangen.
In diesem Zusammenhang wurde uns auch die alsbaldige Übersendung der Anklageschrift durch die zuständige Wirtschaftstrafkammer des LG Düsseldorf zugesagt, so dass wir im Laufe der nächsten Wochen auch mit der zivilrechtlichen Geltendmachung der Schadensersatzansprüche unserer Mandanten beginnen können.

Behring

Am 19.10.2004 wurden Dieter Behring und weitere Personen wegen des Verdachts auf Anlagebetrug in Untersuchungshaft genommen. Behring wird verdächtigt, tausende Anleger mit hohen Zinsversprechungen gelockt und um mehrere 100 Millionen Franken betrogen zu haben. Die Presse berichtete, dass er auch der Geldwäscherei verdächtigt werde.
Am 28.10.2004 wurde die einstweilige Liquidation über die Gesellschaft verfügt. Der Liquidator führt in seinem Bericht von 2006 aus, dass er keine Nachweise für Investmentaktivitäten gefunden habe. Die Gelder der Kunden wurden also nicht angelegt. Die Merkmale der Kontenauswertung weisen, so der Insolvenzverwalter, eindeutig auf ein Schneeballsystem hin.

BIM-Fonds

Informationen erfolgen in Kürze.

Bund deutscher Treuhandstiftungen /Berliner Wirtschafts-und Finanzstiftung

Der Verein bot den Anlegern den Erwerb von Gold an und verpflichtete sich gleichzeitig, es nach Ablauf einer Vertragslaufzeit zum ursprünglichen Preis zurückzukaufen. Nach Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft wurde ein zweistelliger Millionenbetrag der Anlegergelder nicht zum Ankauf von Gold sondern vertragswidrig und betrügerisch verwendet. Die Strafverfolgungsbehörden haben das angebliche Gold sichergestellt und gehen davon aus, dass es sich überwiegend um Fälschungen, also wertlose Barren mit Goldüberzug handelt. Die Kanzlei Mattil vertritt Anleger.

BWF

Die Kanzlei Mattil vertritt Geschädigte auch aus Österreich und Tschechien. Wenn Sie Ihre Schadensersatzansprüche verfolgen möchten, sollten Sie sich umgehend bei der Kanzlei melden.

CAM/Turmcenter Frankfurt

Ausweislich des Prospekts der Kapitalerhöhung wurde ein Eigenkapital in Höhe von DM 56 Mio. von neuen Gesellschaftern eingeworben. Diese Summe ist überwiegend für zahlreiche Kosten abgeflossen, z. B.

 

Vermittlung Endfinanzierung (obwohl die Finanzierung bereits stand)

3.500.000,00 DM

Mietgarantie

6.500.000,00 DM

Platzierungsgarantie des Hauptgesellschafters Kreuzer

1.500.000,00 DM

Nebenkosten der Kapitalerhöhung

8.000.000,00 DM

Haftungsvergütung Komplementärin

3.000.000,00 DM

Beratungsgebühr

2.000.000,00 DM

Vorabentnahme Hauptgesellschafter

3.500.000,00 DM

Die Kapitalerhöhung diente offensichtlich allein dem Zweck der Bereicherung des Initiators Kreuzer. Herr Kreuzer ist überraschend Anfang 2006 verstorben. Die Kanzlei prüft, gegen welche Beteiligten und Rechtsnachfolger Schadensersatzansprüche gestellt werden können.

Captura GmbH

Die Captura GmbH hat Insolvenzantrag gestellt. Die Captura hatte Anleihen und Nachrangdarlehen ausgegeben. Die Kanzlei vertritt die Anleger und prüft Schadensersatzansprüche gegen die verantwortlichen Geschäftsführer  und Treuhänder persönlich.

CBB Holding AG

Die CBB sieht sich selbst ohne Nachschüsse als zahlungsunfähig an. Die Bankverbindlichkeiten liegen in der Größenordnung von fast 800 Mio. €. Die ausgewählten Objekte waren überteuert sowie schlecht vermietet und verwaltet. Der Vorstand hat Sanierungsvorschläge unterbreitet, deren Durchführbarkeit nicht schlüssig erscheint. Die CBB Holding AG ist im August 2000 aus der Concordia Bau und Boden AG hervorgegangen. Seit 1995 bestehen massive Liquiditätsprobleme. Die Schweizer Erb-Gruppe, die mit 49,8 % an der CBB Holding AG beteiligt ist, hat beträchtliche Beträge in die CBB investiert. Die Geschäftsführung der Gesellschaften Nr. 3 und 4 haben angekündigt, die Rückzahlung der Ausschüttungen zu verlangen, da es sich hierbei um Entnahmen gehandelt habe. Für die Gesellschaften wurde zwischenzeitlich Insolvenzantrag gestellt, so dass mit einer Inanspruchnahme durch den Insolvenzverwalter gerechnet werden muss. Die Gesellschafter sollten prüfen lassen, ob sie tatsächlich zur Rückzahlung verpflichtet sind. Dies gilt insbesondere, wenn kein Hinweis erfolgt ist, dass es sich um eine Kapitalrückzahlung mit Wiederaufleben der Haftung handelt und die Gesellschafter deswegen die Ausschüttungen in gutem Glauben erhalten haben.

Clean Konzept GmbH/Clean Patent GmbH/BDF u. a.

Für Anleger hat die Kanzlei Mattil & Kollegen Arrestbefehle gegen Freiherr von L. und den Geschäftsführer Benno K. erwirkt, mit denen Grundeigentum in Frankreich gepfändet und verwertet wurde.

Crescent Hydropolis Resorts Plc.

Zahlreiche Anleger haben sich an dem Projekt „Unterwasserhotel“ beteiligt. Ein Baubeginn ist jedoch nicht festzustellen. Offenbar handelt es sich um ein Phantomobjekt, das still und heimlich untergegangen ist. Die Anleger sollten sich nicht länger vertrösten lassen und ihre geleistete Einlage zurückfordern.

DAT Finance AG

Die DAT Finance AG aus Trübbach (CH) vertrieb in Deutschland so genannte "Investment-Anlagen mit Bankgarantie und Gewinnbeteiligung". Die den Kunden versprochenen Inhaberschuldverschreibungen wurden zum Teil gar nicht erst herausgegeben. Oder sie wurden von den Kunden wieder zurückgefordert, wenn diese ihre Investitionen zurückverlangten, ohne dass es dann jedoch zu Kapitalrückzahlungen kam. Der deutsche Hintermann wurde vom Landgericht Kaiserslautern wegen Betrugs zu einer Freiheitsstrafe von sechs Jahren verurteilt. Gegen den schweizerischen Verwaltungsrat der DAT Finance AG läuft in der Schweiz ein Strafverfahren.

DCM Capital Management Inc./Drittenpreis

Hermann Drittenpreis, der sich derzeit wegen dringenden Verdachtes des gewerbsmäßigen Betrugs in U-Haft in der JVA Augsburg befindet, gründete bereits 1998 die Firma Trust Vermögensverwaltungs-GmbH, die im Jahr 2000 umfirmierte in die Firma DCM Drittenpreis Capital Management GmbH.
Im Jahr 2001 gründete Hermann Drittenpreis die Firma DCM Capital Management Inc. mit Sitz auf den Cayman Islands. Kunden sollten sich an der Firma DCM Inc. unmittelbar durch Erwerb von Anteilsscheinen, d. h. durch stimmrechtlose Inhaber-Aktien, beteiligen und so am Gesellschaftszweck der Firma DCM, Gesellschaftsgelder "renditeträchtigen Kapitalanlagen zuzuführen", teilhaben.
Derzeit ist noch nicht bekannt, ob bzw. in welcher Größenordnung es der Staatsanwaltschaft Augsburg im Rahmen ihrer Ermittlungen gelang, werthaltige Vermögenswerte zum Zwecke der Rückgewinnungshilfe zu sichern.
Wie die StA Augsburg ankündigte, wird Akteneinsicht Mitte/Ende Juli gewährt werden. Es ist damit zu rechnen, dass auch in diesem Zeitraum etwaige, gesicherte Vermögenswerte bekannt gegeben werden. Den Geschädigten obliegt es, schnellstmöglich auf die Gelder per Arrest Zugriff zu nehmen. Die Staatsanwaltschaft wird keinesfalls eine Verteilung der Gelder an die Geschädigten vornehmen. Dies ist den Geschädigten auf dem Zivilrechtsweg vorbehalten, wobei im Arrestverfahren, d. h. der Sicherung von vorhandenen Vermögenswerten durch die Geschädigten, das Prioritätsprinzip gilt.

De Medici Invest Ltd.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf führt ein Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen der genannten Gesellschaft. Das Polizeipräsidium Düsseldorf führt zur Zeit eine Befragung der Anleger durch. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf und die Behörden in Luxemburg haben Konten zur Rückgewinnungshilfe beschlagnahmt. Die Anleger müssen ihre Forderungen zivilrechtlich mit einem Rechtsanwalt sichern, da die Staatsanwaltschaft keine Gelder verteilt.

Deutsche Mentor für Finanzen (DMFF)

Die Deutsche Mentor für Finanzen e. K. bot die Zeichnung von Genusskapital an, das die Anleger trotz Kündigung und Fälligkeit nicht zurückerhalten haben. Die DMFF platziert zurzeit eine Anleihe in der Größenordnung von € 100 Mio. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass das Bundesaufsichtsamt für Finanzdienstleistungen (BaFin) die DMFF zur Auskunft und Offenlegung ihrer Anleger aufgefordert hat, da die DMFF offenbar das erlaubnispflichtige Finanzkommissionsgeschäft ohne entsprechende Erlaubnis betreibt.
Die Staatsanwaltschaft Fulda führt Ermittlungen wegen Betrugs. Zwischenzeitlich liegen der Kanzlei bereits zivilrechtliche Schadensersatzurteile gegen den Inhaber der DMFF vor.

DeVere

DeVere Germany GmbH spricht vorwiegend in Deutschland lebende Ausländer aus Großbritannien, Spanien etc. an und empfiehlt Kapitalanlagen, teilweise unter Auflösung bereits bestehender Versicherungsprodukte und Pensionen. Viele der angeworbenen Anleger müssen nun die Feststellung machen, dass sie möglicherweise  fehlerhaft beraten wurden und eine sichere Altersversorgung gegen ein risikoanfälliges Investmentprodukt eingetauscht haben. Teilweise sind die Produkte zum Vertrieb in Deutschland nicht zugelassen, wie z.B. der General Vision Plan. Die Kanzlei Mattil prüft die Fälle und steht für eine Kontaktaufnahme zur Verfügung.

Direktzinsen AG

Die Strafbehörden in Wien führen ein Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen der Firma Direktzinsen AG.

DM Beteiligungen AG

Die Gesellschaft befindet sich in der Insolvenz (505 IN 159/06). Der Insolvenzverwalter teilte mit, dass die Staatsanwaltschaft Düsseldorf ein Ermittlungsverfahren wegen verschiedener Delikte führt. Zwischen der DM Beteiligungen AG und der Leipzig West AG bestehen Verbindungen, da die Gesellschaften von derselben Person kontrolliert wurden. Das Unternehmen verfügt über nur geringe Liquidität, der Insolvenzverwalter wird die festgestellten Vermögenswerte (einige Immobilien) verwerten.

Domes AG

Die Gesellschaft in der Schweiz verspricht - natürlich gegen Vorkasse - die Vermittlung von Bankgarantien einer internationalen Großbank zum Zwecke der Sicherung von Krediten. Ein von der Kanzlei vertretener Kunde zahlte im August 2002 € 50.000,00 für diese Besorgung. Die Bankgarantie sollte innerhalb von 10 Arbeitstagen vorliegen. Der Kunde wartet bis heute auf die versprochene Bankgarantie. Als er die € 50.000,00 zurückforderte, bestritt die Domes AG, das Geld erhalten zu haben, obwohl eine unterzeichnete Quittung vorliegt. Hier zeigt sich wieder: Keine Vorkasse bei angeblichen Kreditvermittlungen!

Dr. Ulrich AG, Düsseldorf

Ausweislich einer Mitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf vom 27.10.2000 wird gegen die Verantwortlichen der Dr. Ulrich AG in Düsseldorf ein Ermittlungsverfahren geführt. Durch unerbetene Telefonanrufe wurden die Kunden zum Erwerb von Aktien verleitet. Nach dem Stand der Ermittlungen wurden die Anleger über den Wert von geplanten Investitionen in Immobilien, die zu erwartenden Renditen und die Entwicklung der übernommenen Aktienkurse getäuscht. Die Staatsanwaltschaft hat auch Konten der Dr. Ulrich AG mit erheblichen Guthaben gepfändet. Anleger können daher gegebenenfalls im Wege des Arrestes ihre Schadensersatzforderungen sichern.

Drexel Management GmbH, Düsseldorf

Bis ca. Herbst 1999 warb die in Düsseldorf ansässige Firma Drexel Management GmbH ahnungslose Kunden zur Geldanlage in Börsengeschäften an. Die angebliche Geldanlage sollte über die Drexel Global Inc. mit Sitz in den Niederlanden und Großbritannien erfolgen. Bei diesen handelt es sich jedoch nicht um an der Börse zugelassene Broker, sondern um Briefkastenfirmen, die keine Geschäftstätigkeit ausübten. Die Kunden erhielten fingierte Phantasiekontoauszüge, ihre Guthaben wurden planmäßig unterschlagen. Die Namen der Hauptverantwortlichen sind bekannt; die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen Betruges dauern noch an.
Das BAKred (Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen) hat am 13.04.2000 den Entschädigungsfall hinsichtlich der Fa. Drexel Management GmbH festgestellt. Die Geschädigten können daher eventuell mit einer staatlichen Entschädigung nach dem ESAEG (Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz, vgl. kmi-spezial 10/99, 21/00) rechnen! Zu beachten ist hierbei, dass für die Anmeldung der Ansprüche Fristen laufen!

Duesenberg Financial Group Inc.

Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf hat bereits Anklage gegen die vier Hauptverantwortlichen erhoben, darunter ein Rechtsanwalt. Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wurden die Kunden planmäßig über die Verwendung des eingesetzten Kapitals getäuscht. Von Anfang an war vorgesehen, die eingenommenen Kundengelder zu "verwirtschaften" und durch Kommissionen und Gebühren für sich selbst zu vereinnahmen. Das zwischenzeitlich ergangene Urteil haben wir bei der Staatsanwaltschaft angefordert.

EACC

Wir vertreten zahlreiche Anleger und haben rechtskräftige Urteile gegen Arbel und Berkun erwirkt. Wir haben mittlerweile in Erfahrung gebracht, dass in den USA ein hoher Geldbetrag beschlagnahmt wurde, der den Geschädigten zur Verfügung gestellt werden soll. Diese Beschlagnahme beruht allerdings nicht auf Taten im Zusammenhang mit EACC, sondern anderen Wertpapierbetrügereien. Dennoch wollen wir versuchen, eine Auszahlung auch an die EACC-Anleger zu erreichen. Zu diesem Zwecke haben wir entsprechende Anträge gestellt und können die Forderungen mittels der rechtskräftigen Gerichtsurteile belegen. Wir gehen davon aus, dass Anleger, die nicht über einen Titel (Gerichtsurteil) verfügen, wenig bis keine Aussicht auf entsprechende Auszahlungen in den USA haben. Zu berücksichtigen ist auch, dass von dem beschlagnahmten Geld nur ein kleiner Betrag für die EACC-Anleger zur Verfügung stehen wird.

ECI Energy Capital Invest

Die ECI Energy Capital Invest hat eine Reihe von Fonds aufgelegt:

ECI US Öl und Gas NSV 1 KG

ECI US Öl und Gas NSV 2 KG

ECI US Öl und Gas NSV 4 KG

ECI US Öl und Gas NSV 5 KG

ECI US Öl und Gas NSV 6 KG

ECI US Öl und Gas NSV 7 KG

ECI US Öl und Gas Fonds IV KG

ECI US Öl und Gas Fonds V KG

ECI US Öl und Gas Fonds VII KG

ECI US Öl und Gas Fonds VIII KG

ECI US Öl und Gas Fonds X KG

ECI US Öl und Gas Fonds XI KG

ECI US Öl und Gas Fonds XIII KG

ECI US Öl und Gas Fonds XIV KG

ECI US Öl und Gas Fonds XV KG

ECI US Öl und Gas Fonds XVII KG

 

Falls Sie Zweifel an Ihrer Beteiligung haben, melden Sie sich gerne schriftlich oder telefonisch  bei der Kanzlei Mattil & Kollegen.

Ecovest

Nähere Informationen folgen in Kürze.

Econ-Air

Die Gesellschaft befindet sich in der Insolvenz. Bei Betrachtung des Prospekts fällt auf, dass, obwohl die Gesellschaft erst 1998 gegründet wurde, bereits für das Jahr 2000 Überschüsse in Höhe von ca. 8 Mio. DM bei "realistischer/optimistischer Betrachtung" prospektiert wurden. In dem Prospekt heißt es an anderer Stelle, dass der Geschäftsbetrieb der Gesellschaft "nicht von Patenten abhänge". Dies heißt nichts anderes, als dass die Gesellschaft über keinerlei Patente verfügte. Es bestehen erhebliche Zweifel, ob die Unternehmenskonzeption je eine realisierbare Geschäftsgrundlage besaß. In erster Linie ging es wohl um die Anwerbung von Anlegerkapital ohne Rücksicht auf die Durchführbarkeit des Geschäftsbetriebs. Wir prüfen daher Schadensersatzansprüche gegen den Vorstand und den Aufsichtsrat persönlich wegen falscher Prospektangaben.
Zwischenzeitlich wird eine Nachzahlung für eine Auffanggesellschaft eingeworben. Angeblich sollen die Anleger bei Nichtzustandekommen des Konzepts ihr Geld zurückerhalten. Ähnliche Gestaltungen sind schon aus der Vergangenheit, insbesondere von der WABAG-Gruppe, bekannt. Trotz entsprechender Zusicherung wurden die geleisteten Gelder nicht zurückbezahlt.

EECH-Group AG

Die Stiftung Warentest führt die Gesellschaft schon länger auf ihrer Warnliste. Die Zahlungen für die Anleihen wurden nicht fristgerecht erfüllt. Anleger sollten anwaltlichen Rat in Anspruch nehmen.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg hat Geschäftsräume der EECH-Group durchsucht und Beweismittel sichergestellt. Die Staatsanwaltschaft wirft der EECH Kapitalanlagebetrug vor. Das Geld der Anleger soll zweckentfremdet worden sein.

Equity Pictures

Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben. Die Kanzlei Mattil prüft die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen (Stand: 27.5.2011).

ErbGruppe/CBB Holding/EBC Asset Management

Gegen die Verantwortlichen der Winterthurer Erbgruppe ist eine Strafuntersuchung der Schweizer Behörden eingeleitet worden. Vorabklärungen haben erhebliche Verdachtsmomente ergeben. Die Staatsanwaltschaft hat Beweismaterial sichergestellt. Gegen die Verantwortlichen besteht der Verdacht auf Bilanzfälschung und Vermögensdelikte. Unter anderem geht es um den Verbleib von 400 Millionen Schweizer Franken, die in Beteiligungen wie CBB sowie die Londoner Finanzgesellschaft EBC Asset Management investiert wurden.

ESKY

Mit einem angeblichen Börsengang wurden potenzielle Kunden unverlangt telefonisch geworben. Die Berater mit klingenden Namen wie "von Habsburg" fabulierten dabei über Börsengänge in London und New York. Seit Oktober ist die Homepage der Gesellschaft aus dem Netz verschwunden, in der Gesellschaft ist niemand mehr erreichbar. Geprellte Anleger sollten dringend einen Rechtsanwalt aufsuchen und Strafanzeige erstatten.

ETF (Exchange Traded Funds)

Die Bank von England hat vor börsengehandelten Indexfonds (ETF) gewarnt. Diese bergen Risiken, die die Stabilität des Finanzsystems gefährden könnten. Die Produkte zeichnen sich durch zunehmende Komplexität, unklare Konzeption und hohe Risiken aus. ETF arbeiten in der Regel mit Fremdkapital als Renditehebel, wodurch sich weitere Risiken ergeben. Auch die US-amerikanische SEC will prüfen, wie klar die ETF-Prospekte die Risiken darlegen und ob sie sich für Privatanleger eignen. Der in den USA gehandelte größte Goldfonds der Welt, der SPDR Goldtrust, hält inzwischen ca. 1.000 Tonnen Gold. Diese Ankäufe führen wiederum zu steigenden Rohstoffpreisen.

Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR)

Die Kanzlei Mattil führt  viele  Verfahren vor dem EGMR . Der Gerichtshof kann angerufen werden , wenn der Rechtsweg in Deutschland erschöpft ist.

EURO Pacific Securities Service GmbH & Co. KG (EuPac)

Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen (BaKred) hat den Entschädigungsfall bei der EuPac festgestellt und im Bundesanzeiger Nr. 176 am 16.09.2000 veröffentlicht. Dies bedeutet, dass nach Feststellung des BaKred die EuPac nicht mehr über ausreichende finanzielle Mittel verfügt, um ihre Verbindlichkeiten aus Wertpapiergeschäften zu erfüllen. Unter bestimmten Voraussetzungen haben die Kunden daher einen Anspruch auf Entschädigung gegen die EdW (Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen). Eine Klage wurde beim Landgericht Berlin eingereicht. Ein Urteil liegt noch nicht vor.

EuropLeasing KG

Nicht nur die Initiatoren, sondern auch der Aufsichtsrat und der Wirtschaftsprüfer der Fondsgesellschaft wurden zum Schadensersatz an Anleger verurteilt, die von der Kanzlei Mattil vertreten wurden. Die Haftpflichtversicherungen haben Zahlungen geleistet, so dass die Anleger ihr verlorenes Kapital zurückerhalten haben. Kein Vermittler musste von den Anlegern in Anspruch genommen werden.

EURO-SUISSE Plus AG

Die Gesellschaft in Konstanz hat von Anlegern mindestens 20 Mio € eingeworben. Eine Rückzahlung des Kapitals ist nicht erfolgt, eine Investition nicht ersichtlich. Die Gesellschaft hat Insolvenz angemeldet, die aber mangels Masse nicht eröffnet wurde! D.h., die Gesellschaft hat nicht einmal genug Vermögen, um die Kosten eines Insolvenzverwalters aufbringen zu können. Die Anleger fragen sich, was mit ihrem Geld geschehen ist. Die Kanzlei Mattil vertritt bereits Betroffene und prüft Schadensersatzansprüche gegen die Verantwortlichen.

Euroventa AG/Euroventa Ltd.

Das Unternehmen wurde erst im August 2006 gegründet. Die Euroventa versprach den Anlegern volle Sicherheit für das angelegte Kapital und hohe Renditen. Die Gewinne sollten angeblich in Interbankengeschäften über sogenannte Bankgarantien erzielt werden. Anleger sollten sich dringend an einen Rechtsanwalt wenden, um dieses „Investment“ zu prüfen. Es muss sonst mit einem Totalverlust gerechnet werden.

EVVE

Die Kanzlei Mattil vertritt Geschädigte auch aus Österreich und Tschechien. Wenn Sie Ihre Schadensersatzansprüche verfolgen möchten, sollten Sie sich umgehend bei der Kanzlei melden.

Excell Life International S. A.

Die Luxemburgische Versicherungsaufsicht hat der Excell Life verboten, Neu Geschäft zu zeichnen und freiwillige Zahlungen auf bestehende Verträge anzunehmen. Zwischenzeitlich befindet sich die Excell Life in der Insolvenz. Auch deutsche Kunden haben Lebensversicherungsverträge bei dieser Gesellschaft abgeschlossen. Die Kanzlei vertritt bereits geschädigte Kunden.

Excon GmbH/Inc., Dörflinger

Über die Briefkastengesellschaften Excon GmbH, Excon Inc., FFB Dörflinger GmbH und andere Gesellschaften wurden über Jahre Kunden für angebliche Börsengeschäfte zu erheblichen Investitionen verleitet. Eine Geldanlage erfolgte jedoch nicht, der vermeintliche Börsenhandel wurde mit fingierten Kontoauszügen "belegt". Die Verantwortlichen sind namentlich bekannt und seit kurzem liegt die Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Bochum vor. Die Beschuldigten befinden sich allerdings sämtlich auf freiem Fuß.

Fahlenbach/Procunia

Die Angelegenheit ist zwar abgeschlossen, jedoch wieder aktuell. Wie die Abendzeitung am 23.10.2006 berichtete, steht Herr Fahlenbach schon wieder wegen gewerbsmäßigen Betruges vor Gericht.
Herr Fahlenbach hatte mit seiner Firmengruppe Procunia Ende der 90er Jahre Millionen von Anlegern eingesammelt und für seinen aufwendigen Lebensstil verbraucht. Die Kanzlei Mattil & Kollegen hatte damals in der Schweiz Arreste auf Vermögen des Herrn Fahlenbach gelegt und beträchtliche Summen zugunsten der Anleger gepfändet. Die weiteren Recherchen über den Verbleib der Anlegergelder lesen sich wie ein Wirtschaftskrimi: Der damalige Vertriebsbeauftragte Gossner hatte zweistellige Millionenbeträge nach Liechtenstein geschafft, wo sie mithilfe eines dort ansässigen Notars verschwunden sind. Nach Jahren hat die Kanzlei  die Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Liechtenstein zur Einsicht erhalten. Daraus ergibt sich, dass die Gelder von einem in Liechtenstein befindlichen Konto von einer unbekannten Person abgehoben wurden und danach verschwunden geblieben sind. Die Kanzlei Mattil gibt sich hiermit jedoch nicht zufrieden und wird in der Angelegenheit weiter ermitteln.

F.I.C.C. Inc.

Die BaFin hat der F.I.C.C. bzw. dem Inhaber König das Betreiben der Geschäfte verboten und die Rückabwicklung angeordnet.

Herr König bot Anlegern unter dem Namen der Firma F.I.C.C., Florida, den Abschluss von Investmentverträgen an. Die Rückzahlung des Anlagekapitals, so wurde behauptet, sei in voller Höhe gesichert.

Herr König hätte hierfür eine Erlaubnis der BaFin für das Einlagengeschäft (Bankgeschäft) benötigt, die ihm aber nicht vorliegt. Jetzt ist er verpflichtet, die Gelder unverzüglich zurückzuzahlen. Anleger sollten sich an die Kanzlei Mattil wenden, falls sie ihr Geld noch nicht zurückerhalten haben

FinoPlan Gmbh

Nach eigener Mitteilung hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) der FinoPlan GmbH aus Offenburg mit Bescheid vom 11. Dezember 2012 aufgegeben, ein ohne Erlaubnis betriebenes Einlagengeschäft durch Rückzahlung der angenommenen Gelder unverzüglich abzuwickeln. Diese Verfügung ist nach Auskunft der BaFin sofort vollziehbar aber noch nicht rechtskräftig.

 

Die FinoPlan GmbH schloss nach Mitteilung der BaFin mit Anlegern Darlehensverträge mit dem unbedingten Versprechen, das erhaltene Kapital zu verzinsen und nach Ablauf einer mehrjährigen Laufzeit zurückzuzahlen.

 

Die Anleger sollten die Angelegenheit zeitnah anwaltlich überprüfen lassen."

FIS-AG, Landmark, Bank of London, GFM-Finanz

Die Staatsanwaltschaft Basel ermittelt gegen die Verantwortlichen o.g. Firmen wegen des Verdachts des Betruges. Die Hauptverantwortlichen wurden in Untersuchungshaft genommen. Bislang besteht kein Nachweis, dass die Kundengelder in Südamerika oder in sonstiger Weise tatsächlich investiert wurden. Den gutgläubigen Kunden gegenüber behaupten die Vermittler, das Geld sei in einen südamerikanischen Flughafen investiert worden.

FITZEK

Die BaFin hat Herrn Peter Fitzek aufgegeben, die von den Anlegern angenommenen Gelder unverzüglich zurückzuzahlen. Herr Fitzek nahm auf "Sparbüchern" Anlegergelder entgegen, wodurch er das Einlagengeschäft  ohne die erforderliche Erlaubnis der BaFin betrieb. Anleger sollten sich an die Kanzlei Mattil wenden, falls sie ihr Geld noch nicht zurückerhalten haben.

FlexA-Fonds

Die BaFin hat der FlexA-Fonds Beteiligungsgesellschaft mbH & C. und deren Komplementärin C. S. Management GmbH untersagt, Bankgeschäfte zu betreiben. Die BaFin hat einen Rechtsanwalt eingesetzt, der die Geschäfte der Gesellschaft rückabwickeln soll. Gleichzeitig hat die Behörde angeordnet, dass auch die Aurelium Treuhandgesellschaft mbH, die das Anlegergeld aus den FlexA-Fonds-Geschäften entgegengenommen hat, ihre Geschäfte abwickeln muss.
Die Flexa Fonds KG hat ohne Erlaubnis Bankgeschäfte betrieben. Aus diesem Grund mussten die Anlegergelder zurückbezahlt werden, die jedoch nicht mehr vorhanden sind. Die Anleger können daher gegen die Initiatoren und Geschäftsführer der Flexa Fonds KG persönlich Schadensersatzansprüche geltend machen.

Forum/CHD/Fin Select

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt führt gegen die Verantwortlichen der verschiedenen Unternehmen ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachts des Kapitalanlagebetrugs und der Urkundenfälschung, des versuchten Scheckbetrugs und anderer Delikte. Nach den ersten Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft wurden die Gelder der Anleger nicht angelegt und die ausgezahlten Renditen von Neuanlagen vorgenommen.

F & P Aktiengesellschaft & Co. KG Fonds 5

Die BaFin hat die Rückabwicklung wegen Betreibens unerlaubter Finanzkommissionsgeschäfte angeordnet. Von eingesammelten ca. 50 Mio. € sind nur noch 20 Mio. € vorhanden. Der Verbleib der Differenz ist nicht geklärt. Bei der Staatsanwaltschaft wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts von Vermögensdelikten geführt (Betrug, Untreue).
Die Fachzeitschrift Kapital Markt Intern warnte bereits frühzeitig vor einer Anlage in diesen Fonds mit dem Fazit: "Wir raten zur Vorsicht".
Anlegern wird geraten, umgehend anwaltliche Hilfe in Anspruch zu nehmen.

FXdirekt Bank

Die BaFin hat am 21.12.2012 ein Moratorium über die FXdirekt Bank angeordnet. Am 24.01.2013 hat die BaFin den Entschädigungsfall festgestellt. Letzteres bedeutet, dass die Anleger, unter bestimmten Voraussetzungen, einen Anspruch auf Entschädigung gegen die Entschädigungsbehörde EdW haben.

German Asset Managers AG (GAMAG)

Die BaFin hat einen Abwickler für das unerlaubte Finanzkommissionsgeschäft der German Asset Managers AG (GAMAG) bestellt. Die GAMAG hatte laut BaFin so genannte Master- und Minizertifikate ausgegeben, die für Rechnung der Investoren in Aktienoptionsgeschäfte und Hedgefonds angelegt werden sollten. Dabei handelt es sich um das Finanzkommissionsgeschäft, für das die GAMAG keine Erlaubnis hatte. Die BaFin hatte zunächst verfügt, dass die GAMAG keine Gelder mehr für die betreffenden Zertifikate entgegennehmen dürfe, die Investitionen aufzulösen und das Geld an die Anleger zurückzuzahlen habe. Die GAMAG ist dieser Aufforderung nicht nachgekommen, sondern hat die Anlegergelder auf ein Unternehmen mit Sitz auf den Bahamas übertragen. Die BaFin hat deshalb einen Abwickler bestellt. Die GAMAG hat dagegen einstweiligen Rechtsschutz beantragt, allerdings erfolglos. Laut BaFin geht es um zweistellige Millionenbeträge, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung am 22.05.2004 berichtete.

German European VCP II GmbH & Co. KG

Ein Gesellschafter hat von der Geschäftsführung die Nennung der Mitgesellschafter verlangt, um sich mit ihnen auszutauschen. In dem über die Treuhandgesellschaft abgeschlossenen Vertrag wurde die Möglichkeit der Einsicht in das Treuhandregister ausdrücklich vereinbart. Die Geschäftsführung verweigert die Bekanntgabe der Mitgesellschafter, was im Hinblick auf den unbefriedigenden Verlauf höchst befremdlich ist. Anleger sollten sich einen solchen Umgang nicht gefallen lassen und die Geschäftsführung der letzten Jahre sorgfältig überprüfen.

German Pellets GmbH

Die Kanzlei Mattil & Kollegen vertritt Gläubiger der German Pellets GmbH. Die inzwischen insolvente German Pellets GmbH hat insgesamt 3 Anleihen (mit einem Volumen von über 200 Mio. €) sowie Genussrechte (mit einem Volumen von über 35 Mio. €) ausgegeben.

Wir raten allen Anleihegläubigern, ihre Rechte aktiv wahrzunehmen; insbesondere durch die Wahl eines gemeinsamen Vertreters, der ihre Interessen im Insolvenzverfahren vertritt. Der gemeinsamen Vertreter wird aus der Insolvenzmasse bezahlt wird. Gerne vertreten wir Ihre Interessen in den anstehenden Gläubigerversammlungen in Wismar und prüfen darüber hinaus weitergehende Ansprüche.

Unsere Kanzlei vertritt seit über 20 Jahren die Interessen von Anlegern auch in Insolvenzverfahren. Sowohl Rechtsanwalt Mattil, als auch Rechtsanwalt Borowski sind bereits gemeinsame Vertreter in anderen Insolvenzverfahren und haben sich stets für eine transparente und umfassende Begleitung der Insolvenzgläubiger stark gemacht.

Die Vollmacht für Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger finden Sie hier...

 

Die aktuellen Entwicklungen:

 

Insolvenzverfahren über das Vermögen der German Pellets Genussrechte GmbH

Herr Rechtsanwalt Dr. Sven-Holger Undritz (von der Kanzlei White & Case) wurde mit Beschluss des Amtsgerichts Schwerin (Insolvenzgericht) zum vorläufigen Insolvenzverwalter der German Pellets Genussrechte GmbH bestellt. Die German Pellets Genussrechte GmbH hat nach eigenen Angaben 50 Mio. € Genussrechtskapital eingesammelt.

 

ARD plus minus, RA Mattil zur Insolvenz von German Pellets

Rechtsanwalt Peter Mattil im Interview zu German Pellets, klicken Sie hier

Zum Beitrag: Hohe Verluste statt Top-Rendite bei Mittelstandsanleihen klicken Sie hier

 

Vorläufiger Gläubigerausschuss

Herr Sascha Borowski, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, von der Kanzlei Mattil & Kollegen wurde vom Insolvenzgericht (Amtsgericht Schwerin) zum Mitglied des vorläufigen Gläubigerausschusses bestellt. Herr Borowski vertritt dort die Interessen der Anleihegläubiger (Kapitalanleger).

 

Die Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen aufgenommen

Die Staatsanwaltschaft Rostock prüft aufgrund einer Anzeige, ob ein Anfangsverdacht wegen Unterschlagung bestehe.

Interview: WismarFM im Gespräche mit Rechtsanwalt Borowski

Zum Interview klicken Sie hier...

 

Rechtsanwältin Schmudde wird vom Insolvenzgericht als vorläufige Insolvenzverwaltern bestellt

Das Amtsgericht Schwerin ist dem Antrag auf Eigenverwaltung (von der Gesellschaft am 10.02.2016 gestellt) nicht gefolgt und hat mit Beschluss vom 10.02.2016 Frau Rechtsanwältin Schmudde als vorläufige Insolvenzverwalterin eingesetzt, die sich nun einen Überblick über die Lage des Unternehmens verschaffen wird.

 

Das Amtsgericht Schwerin (Insolvenzgericht) lehnt Eigenantrag ab

Die German Pellets GmbH hat am 10.02.2016 einen Insolvenzantrag beim Amtsgericht Schwerin gestellt und zugleich die Eigenverwaltung beantragt. Seit Januar sank der Kurs der Anleihen und notierte z.T. bei unter 10 %. 

Die German Pellets GmbH hatte noch für den 10.02.2016 eine Gläubigerversammlung der Anleihegläubiger (Anleihe 2011/16), die zum 01.04.2016 fällig wird, einberufen, um über die Verlängerung der Laufzeit der Anleihe abzustimmen. Zu dieser Abstimmung kam es nicht mehr, da die Gesellschaft am 09.02.2016 mitteilte, dass die Gläubigerversammlung nicht stattfinde.

Geschlossene Fonds und Wertpapiere

Der Deutsche Gesetzgeber plant angeblich, bei der Umsetzung der MiFID (Richtlinie über Märkte in Finanzinstrumente), den Wertpapierbegriff auf "Anteile an Personengesellschaften" auszudehnen. Dies würde bedeuten, dass Beteiligungen an Fondsgesellschaften in der Rechtsform der BGB-Gesellschaft, der OHG und der KG unter den Wertpapierbegriff fallen würden. Rechtsgrundlage hierfür soll Artikel 4 Nr. 18 der MiFID sein, wo der Begriff Personengesellschaften ausdrücklich erwähnt ist. Dort ist allerdings die Einschränkung enthalten, dass Wertpapiere an einem Kapitalmarkt gehandelt werden können. Dies ist nach Auffassung der Kanzlei bei Anteilen an Personengesellschaften nicht der Fall, da dort ein Gesellschafter persönlich haftet (bei der KG in Höhe der Einlage) und die Gesellschaftsverträge meistens ein Zustimmungserfordernis bei der Abtretung vorsehen. Bei der Anwendung der Wertpapierregeln (WpHG, Teile des KWG) würden die strengen Aufsichtsvorschriften zur Anwendung gelangen. Dies wäre allerdings wünschenswert.

GHF (Gesellschaft für Handel und Finanz GmbH)

Detailinformationen erfolgen in Kürze an dieser Stelle.

Global Capital Management AG

Die Gesellschaft bot Anlegern Genussscheine an. Ein von der Kanzlei vertretener Anleger beteiligte sich im Jahr 2000 und erhielt seit dem weder Bilanzen noch sonstige nachvollziehbare Geschäftsunterlagen. Bei Überprüfung wurde festgestellt, dass die Gesellschaft aufgelöst ist. Die Kanzlei prüft die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Erstattung einer Strafanzeige. Offensichtlich wurde außer der Einwerbung von Anlegerkapital keine Geschäftstätigkeit ausgeübt.

Grundbesitz-Invest

Nach der Schließung des Fonds stellen viele Anleger die Frage, ob ein Handlungsbedarf besteht, um keine Rechte zu verlieren. Hierzu ist Folgendes zu beachten:
Anleger, die erst kurz vor Aussetzung der Rücknahme Anteilsscheine erworben haben, müssen prüfen, ob Ihnen ein Recht auf Anfechtung wegen Täuschung und Irrtums zusteht. Anleger, die anlässlich der Vermittlung falsch beraten wurden, können Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung geltend machen. Eine fehlerhafte Beratung liegt dann vor, wenn nicht deutlich auf die Möglichkeit der Abwertung und Aussetzung des Handels hingewiesen wurde. Außerdem kommt die Geltendmachung von Prospekthaftungsansprüchen in Betracht. Der lapidare Hinweis in den Prospekten auf die Möglichkeit einer Aussetzung der Rücknahme in einem Nebensatz ist nach der Rechtsprechung unzureichend für eine ordnungsgemäße Risikoaufklärung.
Bei Geltendmachung von Ansprüchen wegen fehlerhafter Beratung ist zu beachten, dass eine gesetzliche Sonderregelung für den Eintritt einer Verjährung gilt. Auch bei der Prospekthaftung laufen besondere Verjährungsfristen.

Guanta Gold AG / Reexploration AG

Die Kanzlei Mattil vertritt die Geschädigten. Die Akten der Staatsanwaltschaft wurden zur Einsicht angefordert. Die Anleger werden noch immer , zuletzt aus London , zum Kauf dubioser Wertpapiere bedrängt.

Halebridge Asset Management GmbH, Nürnberg

Die BaFin schätzt die Tätigkeit der Gesellschaft als unerlaubtes Einlagengeschäft ein. Die Gesellschaft ist daher verpflichtet, das von den Kunden angelegte Geld zurückzubezahlen. Falls Sie noch keine Auszahlung erhalten haben, sollten Sie die Kanzlei Mattil & Kollegen unverbindlich um Rat ansuchen.

Hanseatische AG (HAG)

Die Hanseatische Elektrizitätswerk und Umwelttechnik AG (HAG) hat von 1990 bis 1996 mehrere zehntausend Anleger für stille Beteiligungen angeworben. Am 16.05.1997 wurde seitens des Vorstands Konkursantrag gestellt. Aus dem ersten Bericht des Konkursverwalters vom 03.12.1997 ergeben sich Tatsachen, wonach die HAG und die damit verbundenen Unternehmen von dem Hintermann Prof. Dr. W. und dessen Familie ausgeplündert wurden. Die Vorstände und Aufsichtsräte haben dem tatenlos zugesehen. Nach Einschätzung des Konkursverwalters wurden Anlagegelder in der Größenordnung von mehreren hundert Millionen DM vernichtet. Bislang sind mehrere oberlandesgerichtliche Urteile ergangen, die eine Haftung der Verantwortlichen bestätigen. Die Geschädigten müssen darauf achten, dass die Verjährung ihrer Schadensersatzansprüche wegen Kapitalanlagebetrugs möglicherweise schon zu laufen begonnen hat. Zivilrechtliche Klagen wurden auch gegen die Wirtschaftsprüfer der HAG erhoben, die die Bilanzen der HAG testierten.
Für einen der Geschädigten der Hanseatischen AG hat unsere Kanzlei in die Eigentumswohnung des Prof. Wagner in Davos (offizieller Eigentümer: Ehefrau Rita Wagner) vollstreckt. Die dagegen gerichtete Klage der Frau Wagner wurde abgewiesen. Die von uns vertretenen Geschädigten können sich daher auf die Verwertung der ca. SFR 1.000.000,00 werten Luxuswohnung freuen. Die Eigentumswohnung wurde zwischenzeitlich versteigert und der Erlös an uns überwiesen, sodass wir ihn an die Mandanten auszahlen konnten.

Hartwieg/DIMA24/Euro Grundinvest/Selfmade Capital/NCI New Capital

Die Staatsanwaltschaft München führt ein Ermittlungsverfahren und ein Rückgewinnungshilfeverfahren zu Gunsten der geschädigten Anleger.

Die beschlagnahmten Vermögenswerte werden nicht automatisch an die Geschädigten verteilt. Die Anleger müssen sich einen zivilrechtlichen Vollstreckungstitel besorgen, mit dem sie ihre Ansprüche sichern können. Die Kanzlei Mattil & Kollegen ist hierbei behilflich. In den letzten Jahren haben wir unzählige Arrestverfahren für Anleger geführt und Vermögenswerte gesichert.

Helvag/GfB

Karl-Heinz K. und dessen Bruder Peter K. errichteten ab dem Jahre 1998 als Initiatoren und Hauptverantwortliche eine Firmengruppe der Helvag AG, die sie in ein völlig verschachteltes und unübersichtliches Firmengeflecht von mehr als 50 Firmen "einbetteten", um Anleger zur Hingabe von Anlagekapital zu veranlassen. Im Wesentlichen handelte es sich um zwei Anlageformen: Zum einen wurden ab dem Jahre 1998 vorbörsliche Aktien der Firma Helvag AG in Zug veräußert, zum anderen wurde eine Beteiligung an der seitens K.-H. K. initiierten Gesellschaft GfB Gesellschaft für Beteiligung an Immobilien und Unternehmen mbH & Co. KG angeboten, deren Gesellschaftszweck es angeblich war, eine Restaurantkette in Deutschland zu errichten, insbesondere jedoch Immobilien für die Restaurants zu erwerben und durch eine Betreibergesellschaft die Restaurants zu führen. Die Staatsanwaltschaft Würzburg leitete ein Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen der Helvag-Gruppe ein. Die Anklagen sind bereits erhoben. Die meisten der Verantwortlichen der Helvag-Firmengruppe befinden sich derzeit in Untersuchungshaft. Das Ermittlungsverfahren wird geführt wegen des Verdachts der Bildung einer kriminellen Vereinigung zur Begehung von Straftaten des besonders schweren Falls des Betrugs sowie der Untreue, des Kapitalanlagebetrugs u. a. 
Die Staatsanwaltschaft Würzburg hat vorhandene Vermögenswerte beschlagnahmt. Die Kanzlei Kärner, Mattil & Kollegen konnte bereits einen dinglichen Arrest in das beschlagnahmte Vermögen erwirken. Vorsicht: Die Vermögenswerte werden nicht von der Staatsanwaltschaft an die Gläubiger der Helvag-Gruppe verteilt, sondern sind von diesen im Wege des dinglichen Arrests auf dem Zivilrechtsweg zu sichern.

Helvetia Internationale Treuhand AG

Die Gesellschaft mit Sitz in Zug bietet Anlegern eine Beteiligung an einer Gesellschaft namens "MAGOI Beteiligungen AG" an. Die MAGOI AG existiert jedoch nicht. Die Beteiligungsangebote der Helvetia sind derart wirr und dubios, dass Anleger dringend Rechtsrat einholen sollten. Wir haben für einen Anleger Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet.

Hirundo KG

Einige Anleger haben sich an uns gewandt , die mit der Entwicklung der Fondsgesellschaft unzufrieden sind. Zu beachten ist , dass Schadenseratzansprüche wegen der damaligen Vermittlung am 31.12.2011 verjähren können.

Hölter-Gruppe

Die verschiedenen Unternehmungen der Hölter-Gruppe boten auch Anlegern Beteiligungen an. Anleger, die einen Verlust ihrer Einlage erlitten haben, sollten rechtlichen Rat in Anspruch nehmen. Möglicherweise können Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.
Beispielsweise die FEP Hölter Finanzvermittlung GmbH & Co. KG zahlt Einlagen an Gesellschafter trotz ordentlicher Kündigung nicht zurück. Die Ausreden des Herrn Hölter - die Abwicklung von Großaufträgen verzögert sich u. ä. - sprechen für sich. Teilweise hat Herr Hölter die Rückzahlungsverpflichtung persönlich übernommen, hält sich jedoch nicht daran.
Bei der Staatsanwaltschaft in Bochum wird ein Ermittlungsverfahren gegen Professor Hölter geführt. Die Kanzlei hat die Ermittlungsakten zur Einsicht beantragt.

HUP Treuhand/BUV GmbH, Paladium Investment Group/Edelmetall GmbH u. a.

Die Gesellschaften behaupten die Anlage der Kundengelder in verschiedenen Projekten, darunter eine Goldförderung in Ghana, eine Vermögensverwaltung über eine amerikanische Gesellschaft namens Dorsey, Wright & Ass. Inc. sowie eine Vermögensverwaltung über einen Paladium Fund, verwaltet von der englischen Gesellschaft Guinness Flight. Über die angeblichen Investitionen liegt kein Nachweis vor. Eine entsprechende Rechnungslegung wird von den Gesellschaften HUP/BUV verweigert. Ein Anleger erfuhr von der Firma Guinness Flight, dass ihr der Paladium Fund völlig unbekannt sei. Der Vermögensverwalter Dorsey Wright bestätigte, dass er keine Kundengelder der Firma HUP verwalte. Anlegern wird dringend geraten, diese Beteiligungen zu überprüfen.
Die Staatsanwaltschaft Hamburg führt Ermittlungen wegen Betruges und anderer Delikte gegen die Verantwortlichen der HUP-Gruppe. Der Hauptverantwortliche wurde in Untersuchungshaft genommen. Die von uns beantragten Ermittlungsakten der Staatsanwaltschaft Hamburg liegen noch nicht vor.
Das Strafurteil des Landgerichts Hannover liegt der Kanzlei zwischenzeitlich vor. Bernd Horst wurde zu einer Freiheitsstrafe von fünf Jahren verurteilt.

Hybrid Technology Ltd.

Die Kanzlei prüft derzeit, inwieweit Anleger Schadensersatzansprüche geltend machen können. Anleger sollten sich dringend anwaltlich beraten lassen.

IBB GmbH/Trade Direct GmbH

Die Hauptverantwortlichen der IBB/Trade Direct wurden im Februar 2000 zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Das Gericht hatte festgestellt, dass allein im Zeitraum von April 1997 bis 1998 mehr als 17 Mio. Mark nicht an der Börse platziert, sondern unterschlagen wurden.
Anleger sollten darauf achten, ihre Schadensersatzansprüche zivilrechtlich gegen die Verantwortlichen geltend zu machen, da die Ansprüche einer Verjährung unterliegen.
Das Bundesaufsichtsamt für das Kreditwesen hat bezüglich der IBB GmbH den Entschädigungsfall im Sinne des Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetzes (ESAEG) festgestellt. Die Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW) hält Formulare bereit, um die Ansprüche anzumelden. Ein Anspruch auf Entschädigung besteht dann, wenn der IBB GmbH bzw. deren Verantwortlichen die Veruntreuung der Kundengelder nachgewiesen werden kann. Im Falle der Nichtplatzierung an der Börse steht dies außer Frage, im Falle der Ausplünderung des Kontos mittels exzessiver Kommissionen (Churning) muss argumentiert werden, dass es sich ebenfalls um einen Fall der Untreue handelt (kmi spezial Nr. 21/00).

IIBI Inc./IBI Capital AG

Angeblicher Geschäftsgegenstand der Gesellschaften war die Inbetriebnahme einer Mine in Kasachstan. In den Prospektunterlagen wurden die Anleger mit Wertangaben über die Mine geblendet und sogar ein Testat einer großen Wirtschaftsprüfungsgesellschaft vorgelegt. Nach einigen nichtssagenden Rundschreiben erfuhren die Anleger im Jahr 2004, dass die Gesellschaft gelöscht ist und keinerlei Vermögenswerte vorhanden sind. Einige Anleger bezweifeln, ob die Gesellschaften jemals eine Geschäftstätigkeit ausgeübt oder nur Anlegergelder eingeworben haben, wofür besonders die Tatsache spricht, dass die Gesellschaft vermögenslos liquidiert wurde und keinerlei Nachweis über aktive Tätigkeiten vorliegen. Anleger sollten anwaltlichen Rat aufsuchen, da Schadensersatzansprüche gegen die Initiatoren und Gründer der Gesellschaft Ende 2007 verjähren können.

Immofinanz

Nicht nur die Aktien, auch Anleihen der Immofinanz sind von dem Pleiteskandal betroffen. Die Anleger, die die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen erwägen, können sich an die Kanzlei wenden.

Immorenta-GmbH

Bei der Staatsanwaltschaft Mannheim wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Untreue und anderer Delikte geführt. Der Geschäftsführer, der inzwischen in Untersuchungshaft genommen wurde, soll Scheinrechnungen in Millionenhöhe ausgestellt haben. Sobald die Ermittlungsakte zur Einsicht vorliegt, werden genauere Details in Erfahrung zu bringen sein.

Infratec III Umwelttechnologie GmbH & Co. Heizkraftwerk Betriebs KG

Bereits seit 2006 informierte die Geschäftsführung ihre Anleger, dass die wirtschaftliche Situation angespannt ist und die Zahlungsunfähigkeit droht. Die Beteiligungen an der Fondsgesellschaft wurden in vielen Fällen als sichere Kapitalanlage verkauft. In Wahrheit handelt es sich um eine unternehmerische Beteiligung mit dem Risiko eines Totalverlustes. Hierauf hätten die Vermittler hinweisen müssen. Die Anleger können daher Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Anlageberatung geltend machen.

Inncona

Die Kanzlei vertritt zahlreiche Anleger und hat bereits erfolgreiche Urteile für Anleger gegen beratende Banken und Anlageberater erstritten.

 

Das LG Stuttgart und das LG Köln haben mit Urteilen vom 29.01.2010 und vom 18.12.2009 Inncona-Vermittler zum vollen Schadensersatz und zur Rückabwicklung der jeweiligen Beteiligung verurteilt. Pflichtwidrig unterließen die Inncona-Vermittler eine Überprüfung des Inncona-Anlagekonzepts auf wirtschaftliche Tragfähigkeit und auf Bonität der wichtigen Inncona-Vertragspartner wie der Selltec Gesellschaft für Kommunikationstechnologien mbH und der poster.tv GmbH. Insbesondere wiesen die Inncona-Vermittler ihre Kunden in keiner Weise darauf hin, dass die mit einem Stammkapital von DM 100.000,00 bzw. € 100.000,00 ausgestatteten Selltec Gesellschaft für Kommunikationstechnologien mbH und poster.tv GmbH in keiner Weise in der Lage waren, für ca. 450 gegründete Inncona-Gesellschaften Wirtschaftsgüter mit einem Warenwert von insgesamt ca. € 90 Mio. anzuschaffen. Bestätigt wurden die Urteile des Landgerichts Stuttgart vom 29.01.2010 und des Landgerichts Köln vom 18.12.2009 durch das Oberlandesgericht Köln mit Beschluss vom 09.06.2010.

 

(München, den 06. Juli 2010, 2171/09AR/eh)

Integro Capital Partners

Die Gesellschaft mit Sitz in London versprach eine Rendite von 1 % pro Monat. Ende 2008 erfuhren die Anleger, dass die Auszahlung der angeblichen Erträge ausgesetzt werden muss. Zwischenzeitlich wurde bekannt, dass die Staatsanwaltschaft ermittelt, der Geschäftsführer wurde in Untersuchungshaft genommen. Anleger sollten sich an einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht wenden, um Ansprüche auf Schadensersatz zu sichern. Da Gelder beschlagnahmt wurden, ist insofern auch Eile geboten.

Inter Capital Bank

Gegen die Verantwortlichen der Inter Capital Bank wird sowohl von der Staatsanwaltschaft Bochum als auch von der Staatsanwaltschaft in Basel wegen Betruges ermittelt. Es wird inzwischen von einem Mindestschaden in Höhe von ca. DM 100 Millionen ausgegangen. Die StA Bochum konnte im Zusammenwirken mit der StA Basel erhebliche Vermögenswerte beschlagnahmen. Diese Vermögenswerte werden nicht etwa von der StA automatisch an die Geschädigten verteilt, sondern die Geschädigten müssen vollstreckbare Titel gegen die Verantwortlichen vorlegen. Den Geschädigten wird daher dringend angeraten, über einen RA vollstreckbare Titel gegen die Verantwortlichen zu erwirken, um die beschlagnahmten Vermögenswerte pfänden zu können. Auch gegen die Vermittler können Ansprüche wegen der Verletzung von Informationspflichten bestehen.

Intercontinental Brokerage Corporation (ICB), Offenburg Münchner Gruppe

1990 wurde bekannt, dass gegen den Verantwortlichen der ICB, Herrn Lutz Pilling, ein staatsanwaltschaftliches Ermittlungsverfahren anhängig ist. Die Kundengelder wurden nicht angelegt, sondern im Wesentlichen veruntreut. Die Vermittler hatten den Anlegern vorgetäuscht, dass ein Rücknahmekurs pro Anteil und eine Versicherung gegen Veruntreuung in den USA bestehe, dass die Geldanlage sicher sei u. Ä. Aufgrund dieser völlig unhaltbaren Behauptungen können Schadensersatzansprüche gegen die Vermittler geltend gemacht werden. Solche Ansprüche sind nicht verjährt, da bei Falschberatung eine Verjährungszeit von 30 Jahren bestand, die erst mit dem Schuldrechtsmodernisierungsgesetz am 01.01.2002 in eine dreijährige Verjährung verkürzt wurde. Die Anleger können daher im Prinzip noch bis 31.12.2004 ihre Schadensersatzansprüche gegen die OMG Gruppe und andere Vermittler geltend machen. Erst im vergangenen Jahr wurde ein ehemaliger Vermittler vor dem Landgericht Karlsruhe erfolgreich verklagt.

ISS AG

Die Kanzlei hat schon vor Jahren Bedenken geäußert. Anleger sollten schnell handeln, bevor die Gesellschaft in die Insolvenz fällt und die Ansprüche nur noch zur Insolvenzforderung werden.

ITL-Enterprises Inc.

Die Gesellschaft kündigte in den Prospekten großspurig den Aufbau eines Internetnetzes und den bevorstehenden Börsengang an der US-Technologiebörse Nasdaq an. Prüfungen haben ergeben, dass die ITL ein winziges Büro ohne Personal unterhält und weder über die technischen noch personellen Voraussetzungen für die Umsetzung des Geschäftskonzeptes verfügt. Die Tätigkeit der Firma ITL beschränkt sich offenbar auf die Einwerbung von Anlegergeldern. Betrogene Kunden haben bereits Strafanzeigen erstattet.

Johnsons Banking Group

Die angebliche Bank mit Sitz in USA und Paraguay bietet Interessierten Kredite ohne entsprechende Sicherheiten an. Die Anleger müssen eine "Gebühr" an einen angeblichen Notar in Paraguay überweisen. Danach warten sie vergeblich auf ihr Darlehen. Den Anlegern wird empfohlen, unverzüglich Strafanzeige bei der örtlich zuständigen Polizei oder Staatsanwaltschaft zu erstatten. Geschädigte gibt es im gesamten Bundesgebiet.

Juragent Prozesskostenfonds

Im Februar 2009 wurde Anklage gegen verschiedene Verantwortliche erhoben. In der Anklageschrift wird den Angeklagten zur Last gelegt, Gelder und andere Vermögenswerte aus der Gesellschaft abgezogen und hierdurch einen luxuriösen Lebensunterhalt bestritten zu haben. Ein Großteil des Vermögens wurde in die Schweiz transferiert. Dort wurden behördliche Beschlagnahmungen vorgenommen. Anleger haben die Kanzlei mit der Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen und der Sicherung von Vermögenswerten beauftragt.

JUSA Invest / US Sunbelt Ltd.

Das Amtsgericht München hat das Insolvenzverfahren gegen das Emissionshaus JUSA Invest GmbH eröffnet. Die JUSA Invest war Initiator der Fonds, die angeblich in US Bauland investieren. Die Anleger der US Sunbelt Ltd. dürften einen Totalverlust ihrer Einlage beklagen. Die Kanzlei Mattil vertritt bereits Anleger.

Kaupthing Edge Bank

In der Presse war zu erfarhen, dass die Isländische Entschädigungsbehörde eine maximale Entschädigungshöhe von 20.887,00 Euro leistet. Nach den Bedingungen des Entschädigungsfonds werden jedoch mindestens 20.887,00 Euro gezahlt (nicht maximal). Darüber hinausgehende Forderungen werden bedient, wenn ausreichende Mittel im Fonds vorhanden sind. Das vorhandene Geld wird sodann gleichmäßig an die Anspruchsteller verteilt.

K. B. P. Vermögensverwaltung Roland Walter Kroner, Ulm

Die Firma K. B. P. Vermögensverwaltung Kroner warb zahlreiche Kunden für Kapitalanlagen an. Die Anleger sollten nach 6 Monaten das bis zu zehnfache des einbezahlten Kapitals zurückerhalten. Die Gelder wurden aber nicht angelegt, sondern von Kroner veruntreut. Die Staatsanwaltschaft Ulm führt Ermittlungen und hat Kroner in Untersuchungshaft genommen. Die Staatsanwaltschaft hat Vermögenswerte zur Rückgewinnungshilfe der Geschädigten beschlagnahmt. Die Kanzlei hat bereits für einen Geschädigten einen zivilrechtlichen Arrest erhalten.

LAM AG

Die Staatsanwaltschaft führt gegen die LAM AG Ermittlungen wegen des Verdachts des Betrugs und anderer Delikte. Der Vorstand befindet sich auf der Flucht und wird mit internationalem Haftbefehl gesucht. Anlegergelder sollen in Millionenhöhe veruntreut worden sein.
Auffällig ist die Verbindung zur Colonia Real Estate AG. Den Anlegern der LAM AG war angeboten worden, die Aktien in Optionen der Colonia Real Estate AG zu tauschen. In der Colonia Real Estate AG waren bzw. sind Personen als Vorstand und Aufsichtsrat tätig, die bereits in der Aufina Holding AG Positionen bekleidet hatten.

Marketing Terminal GmbH

Geschädigte Anleger können sich an die Kanzlei MATTIL wenden . Hier erfahren Sie, welche weiteren Schritte notwendig und sinnvoll sind.

Medico Fonds

Anleger mehrerer Fonds haben uns mit der Wahrnehmung ihrer Ansprüche beauftragt. Aktuelle Informationen folgen in Kürze

Melzer Vermögensanlagen- und Liegenschaftsbeteiligungs KG

Die Staatsanwaltschaft Duisburg führt ein Ermittlungsverfahren wegen Untreue gegen den Geschäftsführer der Gesellschaft. Die Anlegergelder sollen nicht vertragsgemäß angelegt worden sein. Die Gesellschaft selbst befindet sich in der Insolvenz. Schadensersatzansprüche können gegen den Geschäftsführer der Gesellschaft persönlich geltend gemacht werden.

MOMENT Invest AG, Zug/Schweiz

Wieder sind deutsche Anleger von einem Anlagebetrug in der Schweiz betroffen. 
Die MOMENT Invest AG in Zug bot deutschen Anlegern eine Vermögensverwaltung an. Als ein Anleger am 26.10.2007 sein Konto Online einsehen wollte, erschien ein Text der Staatsanwaltschaft Zürich, dass die MOMENT Invest AG die Geschäftstätigkeit eingestellt und wegen gewerbsmäßigen Anlagebetruges ermittelt wird. 
Die Kanzlei Mattil & Kollegen prüft die Hintergründe der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen und die rechtlichen Möglichkeiten für Anleger. Die Kanzlei unterhält seid vielen Jahren ein Büro in St. Gallen/Schweiz und hat zahllose Anleger Arreste und Klageverfahren in der Schweiz durchgeführt.  

Moneypay Europe// IT- Treuhand

Die Staatsanwaltschaft hat Vermögenswerte beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft verteilt die Vermögenswerte nicht automatisch auf die Geschädigten, diese müssen sich einen zivilrechtlichen Vollstreckungstitel besorgen, beispielsweise im Wege eines Arrestes. Die Kanzlei Mattil verfügt diesbezüglich über die größte Erfahrung und hat in den vergangenen Jahren in unzähligen Arrestverfahren Vermögenswerte für Anleger gesichert.

MPC Global Equity

Die Kanzlei ist der Ansicht, dass der Prospekt fehlerhafte Aussagen enthält. Darin wurde behauptet, dass das Management erst verdient, wenn die Anleger ihr vollständiges Kapital nebst Verzinsung zurückerhalten haben. In Wahrheit hat sich das Management eine „Vergütung“ entnommen, die aus dem Kommanditkapital und nicht etwa ergebnisabhängig berechnet wurde. Die Kanzlei hat Klagen gegen u. a. die Global Vision AG bei dem Landgericht Hamburg eingereicht. Das Landgericht Hamburg hat die Klagen als unbegründet abgewiesen. Die Berufungen bei dem OLG Hamburg waren nicht erfolgreich.

Die Anleger wurden nicht hinreichend über die Provisionen der Vermittler/Berater aufgeklärt. Gegenüber beratenden Banken haben wir Schadensersatzansprüche wegen unzureichender Aufklärung über die Provisionen (sogenannte Kickbacks) eingereicht. Unsere Kanzlei konnte insofern schon mehrfach Vergleiche mit beratenden Banken erzielen.

MSF (Master Star Fund) Deutsche Vermögensfonds I KG

Die BaFin hat am 15.06.2005 der MSF Deutsche Vermögensfonds I KG die Abwicklung der Finanzkommissionsgeschäfte angeordnet. Nach Auffassung der BaFin betrieben Fonds, die in ihrer Geschäftsausrichtung auch die Anlage in Finanzinstrumenten vorsehen, das Finanzkommissionsgeschäft. Diese Rechtslage besteht seit Jahren unverändert, sodass die Initiatoren des Fonds genau wussten, welches Risiko über der Fondsgesellschaft schwebt. Seit langem ist auch die diesbezügliche rigorose Haltung der BaFin bekannt, sodass ein solcher Fonds nicht mehr hätte aufgelegt werden dürfen, ohne den Anlegern ihre Abwicklungsproblematik deutlich vor Augen zu führen. Zumindest hätte das Anlegergeld auf Treuhandkonten verwahrt werden müssen. Stattdessen fanden Gebührenabflüsse in Millionenhöhe statt, die nun für die Anleger verloren sind. Die Verantwortlichen des Fonds haben die Anlegergelder in dem klaren Bewusstsein angenommen, dass eine hohe Gefahr der Rückabwicklungsanordnung durch die BaFin besteht. Anleger sollten daher dringend anwaltlichen Rat einholen, um den Schaden zu kompensieren. Die Geschäftsführung der MSF Deutsche Vermögensfonds I KG will die Anleger nun nochmals täuschen, indem sie die Verantwortung auf die BaFin schiebt, die aber nur ihre gesetzlichen Pflichten erfüllt hat. Anleger sollten auf dieses Manöver nicht hereinfallen.

MS Value AG

Die Staatsanwaltschaft St. Gallen geht davon aus, dass der Haupt- Beschuldigte S. über seine Schweitzer Vermögensverwaltung SAMIV ca. 2.000 Anleger um 50 Mio. Euro geprellt hat (siehe auch SAMIV AG).

MWB AG

Die Fa. MWB Vermögensverwaltung AG für den Mittelstand verspricht ihren Kunden eine unabhängige Vermögensverwaltung mit Sicherheit, Liquidität und Rentabilität der Anlage in einem so genannten "Schweizer Sicherheitspaket". In dem Schweizer Vermögensaufbauplan verpflichten sich die Kunden zu einer sehr hohen Zeichnungssumme (etwa CHF 200.000,00) für eine Laufzeit von z. B. 20 Jahren. Von dem einbezahlten Erstbetrag (um die CHF 30.000,00) werden Gebühren in Höhe von 5 % der gesamten Zeichnungssumme abgezogen. Durch diese Vorgehensweise bleibt von dem einbezahlten Erstbetrag nahezu kein Kontoguthaben übrig. Nach Ansicht der Kanzlei Mattil, Kärner & Kollegen besteht eine reelle Chance auf Anfechtung der Verträge wegen Täuschung.

NATIONWIDE FINANCE & INVESTMENTS LTD./Frau Gertraud Schweigert

Die Firma Nationwide Finance & Investment Ltd. wurde im Jahre 1999 in London von Frau Gertraud Schweigert initiiert. Anleger sollten über die Repäsentanz der Frau Schweigert in Taufkirchen zu einer Anlage in Form eines "Nationwide-Profit-Programmes" veranlasst werden. Das Investitionsmodell wurde angepriesen als völlig unspekulative Anlage mit einer Renditeerwartung von bis zu 48 % p. a. Mit Verfügung vom 26.02.2004 erließ die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eine Abwicklungsanordnung, da Frau Schweigert das Einlagengeschäft ohne die erforderliche Erlaubnis des BaFin betrieb. Frau Schweigert ist nach der Abwicklungsanordnung verpflichtet, sämtliche Anlageverträge rückabzuwickeln bzw. sämtliche Anlagegelder zurückzubezahlen.

New Basis AG

Gegen die Gesellschaft bzw. deren Verantwortlichen wird in der Schweiz ein Ermittlungsverfahren geführt. Die Gesellschaft befindet sich in Konkurs, der Konkursverwalter erwartet Forderungserhebungen in der Größenordnung von 100 Mio. Sfr. Die Gesellschaft bzw. der Konkursverwalter verfügt über Vermögenswerte, so dass mit einer gewissen Quote gerechnet werden kann.

NEW YORK International Inc., Quentin International Corp.

Ab 1991 warben die vorgenannten Gesellschaften und einige weitere damit zusammenhängende Firmen ahnungslose Anleger zur Geldanlage in Börsengeschäften. Die Kundengelder wurden weder an der Börse noch woanders angelegt, sondern planmäßig unterschlagen. Der Sitz der Gesellschaften war meist in Panama oder an anderen exotischen Orten, um den Anlegern die Rechtsverfolgung zu erschweren bzw. sie zu vereiteln. Das Konzept wurde geplant und gestaltet von vier Hauptverantwortlichen, darunter ein Rechtsanwalt. Gegen die "Viererbande" ergingen im November 1999 strafrechtliche Urteile, mit denen Freiheitsstrafen zwischen 4 1/2 und 6 Jahren verhängt wurden. Einer der Verantwortlichen ist flüchtig, ein weiterer bereits wieder auf freiem Fuß. Trotz eindeutiger Sachlage wehren sich die Verurteilten gegen die zivilrechtliche Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen. Es ist zu befürchten, dass diese Personen wieder im Kapitalanlagebereich tätig sein werden.

Next Generation Investment

Die Kanzlei Mattil vertritt geschädigte Anleger. Die von der Staatsanwaltschaft zur Rückgewinnungshilfe beschlagnahmten Vermögenswerte werden nicht automatisch auf die Anleger verteilt. Sie müssen einen zivilrechtlichen Vollstreckungstitel erlangen. Die Kanzlei Mattil ist Ihnen hierbei behilflich.

N. Prior Energy GmbH (vormals Prokon Nord Energiesysteme GmbH)

Die Gesellschaft hat bis 2008 96 Anlagen installiert. Die Gesellschaft hat nun Insolvenz angemeldet. Die Anleger, die Inhaberschuldverschreibungen erworben haben, können ihre Forderungen bei dem Insolvenzverwalter anmelden. Gegebenenfalls müssen auch Schadensersatzansprüche geprüft werden.

Öl-/Gasquellen in USA als Kapitalanlagen

Immer wieder werden Anleger mit Beteiligungen an Öl- oder Gasvorkommen in den USA geködert. Unternehmen wie AMTEX oder PYLON versprechen lukrative Bohrungen mit hohen Renditen für die Anleger. Anleger berichten aber in der Regel von einem Totalverlust ihres angelegten Kapitals. Nachforschungen über angebliche Bohrungen verlaufen sprichwörtlich im Sande. Anlegern wird dringend geraten, ihre Investition überprüfen zu lassen und sich an die Kanzlei Mattil zu wenden.

Ostcom Holding AG/Unia Holding AG/Freiherr von Lepel

Peter Max Freiherr von Lepel wurde vom Bonner Landgericht zu 8 1/2 Jahren Freiheitsstrafe wegen Betruges verurteilt. In die Strafe wurde die bereits vom Landgericht Augsburg verhängte Freiheitsstrafe im Zusammenhang mit den Clean Concept Gesellschaften miteinbezogen. Von Lepel und seine Ehefrau haben etwa 4.000 Anleger um rund 50 Mio. € betrogen.

Oxybiotica plc

Die Staatsanwaltschaft Mönchengladbach führt ein Ermittlungsverfahren und hat Geschäfts- und Privatkonten der Verantwortlichen beschlagnahmt. Anleger sollten sich umgehend beraten lassen, um möglicherweise ihre Ansprüche zu sichern.

PASF (Phillip Alexander Securities Futures Ltd)

Das Konkursverfahren in London dauert nun schon seit 1997. Bis heute haben die Anleger keine Abschlagszahlungen oder sonstige Quote von dem Konkursverwalter erhalten. Im Gegenteil, die Konkursverwalter haben einen Millionenwert entdeckt, den sie, anstatt an die Anleger auszuschütten, für eigene Gebühren verbraucht haben. Die Kanzlei hat deswegen eine Beschwerde an das Konkursgericht in London vorbereitet.

Petromove

Die Firma aus der Schweiz wirbt vorwiegend deutsche Anleger zur Investition in Tankstellen in der Schweiz. Die Petromove verspricht 12 % Rendite und behauptet, ein bewährtes und kalkulierbares Geschäftsmodell zu betreiben. Nach Recherchen der Zeitung „Tagesanzeiger“ ist die Petromove in der Branche völlig unbekannt und betreibt auch keine Tankstellen. Brancheneckdaten sehen den Bedarf an Tankstellen mit angeschlossenen Shops in der Schweiz als gesättigt und damit ohne große Erfolgsaussichten.

Petroplus

Seit Jahren schreibt der Rohölverarbeiter rote Zahlen, jetzt wurde der finanzielle Druck zu groß. Der Konzern geht in die Insolvenz. Nachdem die Kreditverhandlungen mit den Banken gescheitert sind, wird der Konzern nach Angaben in der Schweiz so schnell wie möglich Antrag auf Nachlassstundung stellen. Die Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern würden vergleichbare Schritte einleiten, berichtete das Unternehmen. Damit kommt ein Insolvenzverfahren in Gang. Wie hoch die Schulden des Unternehmens sind, war nicht klar. Der Konzern hat Anleihen und Wandelanleihen im Nominalwert von mehr als 2 Milliarden Dollar ausstehen, von denen nach Firmenangaben 1,75 Milliarden Dollar als Folge des Scheiterns der Kreditverhandlungen fällig gestellt wurden. Der Konzern, der mit Übernahmen stark gewachsen ist und seit Jahren rote Zahlen schrieb, besitzt 5 Raffinerien in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Belgien und Großbritannien. Am Tag nach Weihnachten hatten die Banken Kredite von rund 776 Millionen Euro gesperrt, die Petroplus für den Ölkauf benötigte.

 

Mit dem Konkurs ist das schlimmste Szenario für das Unternehmen eingetroffen, erklärte ein Analyst. Was die Aktionäre aus der Konkursmasse noch erhalten können, sei aufgrund der undurchsichtigen Lage bei Petroplus derzeit kaum abschätzbar. Alle Anleger sollten prüfen lassen, ob und gegebenenfalls gegen wen Schadensersatzansprüche bestehen könnten. Die Kanzlei Mattil verfügt seit 15 Jahren über ein Korrespondenzbüro in St. Gallen, Schweiz, mit dem bereits viele Verfahren erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

Phalanx AG

Die Phalanx AG aus Waiblingen bot öffentlich Beteiligungen an ihrer Gesellschaft an. Die Anleger sollten der Phalanx Immobilien AG einen Betrag für einen bestimmten Zeitraum zur Verfügung stellen. Es handelte sich daher um eine Art Anleihe. Das Wertpapierprospektgesetz verlangt die Einreichung und Bewilligung eines Prospekts, bevor die Beteiligungen öffentlich angeboten werden. Ein Wertpapierprospekt wurde bei der BaFin jedoch nicht hinterlegt. Die Anleger können daher die Rückabwicklung ihrer Beteiligung und Schadensersatzansprüche gegenüber dem Vorstand der Phalanx AG geltend machen.

Phoenix Kapitaldienst GmbH

Die BaFin hat den Vertrieb des Produktes Phoenix Management Account untersagt. Die Phoenix Kapitaldienst GmbH kann weder Ein- noch Auszahlungen vornehmen. Kontounterlagen wurden offenbar gefälscht, um die tatsächliche Situation im Management Account zu vertuschen. Der zuständige Produktmanager steht unter Verdacht, über Jahre hinweg Unterlagen gefälscht zu haben. Von dem auf rund 800 Millionen Euro geschätzten Volumen könnten nach Angaben etwa 600 Millionen Euro verloren sein. Bemerkenswert ist, dass ein Wirtschaftsprüfer die ordnungsgemäße Abwicklung über Jahre hinweg testiert hatte. Inwieweit der englische Broker Man Financial Ltd. in den Skandal mit verwickelt ist, wird noch recherchiert.
Entschädigungseinrichtung der Wertpapierhandelsunternehmen (EdW): In der Presse wird die EdW zitiert, dass "im Fall von Untreue ein Entschädigungsanspruch möglicherweise nicht gegeben ist". Nach Ansicht der Kanzlei muss die EdW aber auch im Fall von Untreue entschädigen. Dies ergibt sich aus der Gesetzesbegründung zu dem Entschädigungsgesetz (ESAEG) des Bundestags, aus der entsprechenden Entschädigungsrichtlinie der EU und aus einem Leitfaden der BaFin, wonach im Falle von Veruntreuungen Entschädigungsleistungen zu erbringen sind. Diese schriftlichen Unterlagen liegen der Kanzlei vor.

Playa Canaria Inter Touristik S. L.

Dr. Amann bietet den Anlegern an, die Beteiligungen in solche an dem Schweizer Hof zu tauschen. Obwohl das Hotel in Playa Canaria eine gute Auslastung hat, erfolgt keine Ausschüttung an die Anleger. 
Die Beteiligung White Plaza (VI. Sachwertbeteiligung Dr. Amann) steht kurz vor der Insolvenz. Nachdem die Versicherung Swiss Life den Kreditvertrag Ende 2005 kündigte und das Darlehen fällig stellte, droht die Zwangsversteigerung des White Plaza.

Proven Oil Canada, POC Eins GmbH & Co. KG, POC Zwei GmbH & Co. KG, POC Growth GmbH & Co. KG, POC Growth 2. GmbH & Co. KG, POC Natural Gas 1 GmbH & Co. KG, POC Growth 3 Plus GmbH & Co. KG

Die verschiedenen POC- Fondsgesellschaften fordern aktuell Ausschüttungen von den Anlegern zurück, um die kanadische Objektgesellschaft zu retten. Die Jahresabschlüsse, für die Ausschüttungsjahre liegen bisher nicht vor, so dass nicht überprüft werden kann, ob die Ausschüttungen tatsächlich trotz Verlusten der Fondsgesellschaften flossen. Der Gesellschaftsvertrag bietet für die aktuelle Rückforderung zudem keine Grundlage.

Die Anleger werden außerdem aufgefordert, die Gebühren des Steuerberaters in Kanada zu erstatten. Ob die Fonds- Geschäftsführung insofern ausreichend bevollmächtigt ist, ist bislang nicht klar.

Schließlich will die Fonds- Geschäftsführung es nicht nur bei der Ausschüttungsrückforderung belassen, sondern verlangt von den Anlegern zudem die Aufbringung von weiteren 15 Mio. kanadischer Dollar. Von der Finanzierung über Erlöse aus dem Verkauf der Öl- und Gasgebiete, rät die Fonds- Geschäftsführung ab und schlägt stattdessen die Gewährung von extrem riskanten Nachrangdarlehen durch die Anleger vor.

Die Kanzlei Mattil & Kollegen vertritt zahlreiche Anleger der oben genannten Gesellschaften und rät zu äußerster Vorsicht. Gerne können Sie sich zu dieser Angelegenheit direkt an Rechtsanwältin Nicola (nicola(@)mattil.de) wenden.

PP Finanz Service/Word Financial Services/Paulangelo Salvatore

Die Anleger der PP Finanz GmbH und der Word Financial Services müssen mit dem Totalverlust ihrer Anlagen rechnen. Der Geschäftsführer Salvatore Paulangelo hat sich abgesetzt. Die Kundengelder sind offenbar nicht mehr vorhanden. Die Zürcher Bezirksanwaltschaft für Wirtschaftsdelikte ermittelt. Die Anleger können sich an die Kanzlei, die auch ein Büro in der Schweiz unterhält, wenden.

Private Commercial Office Inc./Ulrich Engler

Die Kanzlei vertritt zahlreiche Anleger und hat einen Kollegen in den USA mit der Durchsetzung der Ansprüche beauftragt. Die Anleger haben die Ansprüche im Insolvenzverfahren angemeldet und den Antrag gestellt, Ulrich Engler die sogenannte Restschuldbefreiung zu versagen. Dies bedeutet, dass unsere Mandanten auch nach Abschluss des Insolvenzverfahrens noch Zugriff auf Herrn Engler nehmen können, wenn später Vermögen auftaucht.

 

Engler wurde zwischenzeitlich zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt. Die Anleger, die ihr angelegtes Kapital verloren haben, erhalten nun auch noch Post von der Finanzverwaltung.

 

Die Opfer des Herrn Engler sollten sich baldmöglichst bei der Kanzlei Mattil melden, bevor noch ein weiterer Schaden entsteht.

Queensgold/Expert Plus

Nach Ansicht der BaFin handelt es sich bei den Angeboten des Goldsparbuches um ein erlaubnispflichtiges Einlagengeschäft. Die Aufsichtsbehörde hat die sofortige Rückabwicklung der Verträge angeordnet. Wenn die Kunden ihr Geld nicht sofort zurückerhalten, sollten sie die Hilfe der Kanzlei Mattil in Anspruch nehmen.

RA-Fonds

Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt gegen die Verantwortlichen wegen des Verdachts des Betruges im Zusammenhang mit den geschlossenen Immobilienfonds der RA-Fonds 01, RA-Fonds 02 und RA-Fonds 03. Der Kanzlei liegen nähere Informationen vor.

Rating, Kreditvergabe und Datenschutz

Spätestens seit dem Fall/der Pleite von Lehman Brothers ist allgemein bekannt, welch großen Einfluss Ratingagenturen auf Entscheidungen in Wirtschaftsfragen haben und welche Schäden durch Fehler in diesem Bereich enstehen können.

 

Sei es, dass das Rating „zu gut“ ausgefallen ist und die Anleger in der Folge massive (Anlage-)Schäden erlitten haben, sei es, dass Unternehmen und/oder Privatpersonen im Rahmen von Rating oder Scoring „zu schlecht“ bewertet werden und deswegen bei wirtschaftlich relevanten Entscheidungen wie beispielsweise der Kreditvergabe nicht zum Zuge kommen. Problematisch ist in diesem Bereich auch oft die Einhaltung der datenschutzrechtlichen Vorgaben sowie der Massgaben, die seitens der Europäischen Union an die Agenturen gestellt werden.

 

Die Kanzlei Mattil unterstützt Anleger und Unternehmen auch in diesem Bereich und macht Ansprüche auf Auskunft, Korrektur von falschen Bewertungen sowie Schadensersatz für die betroffenen Personen geltend.

RDV GmbH, RVG GmbH, CEF GmbH und Peter S.

Von 1989 bis 1995 trieb Herr Peter S. mit seinen diversen Gesellschaften in Essen und Berlin sein Unwesen. Mit dem Versprechen hoher Gewinne bei Börsengeschäften wurden zahllose Kunden über Telefonverkäuferstrukturen geworben. Die angeblichen Börsengeschäfte sollten über Gesellschaften wie die Mecantile AG und die Contest Trading AG in der Schweiz stattfinden. Diese legten die Kundengelder jedoch nur in geringstem Maße an der Börse an, der überwiegende Teil wurde für private Zwecke veruntreut. Im Jahre 1996 wurde Peter S. zu einer Freiheitsstrafe vom neun Jahren verurteilt. Auch zahlreiche Telefonverkäufer der diversen Gesellschaften erlitten empfindliche Haftstrafen. Der Haupttäter Peter S. wurde Anfang 2001 aus der Haft entlassen und befindet sich wieder auf freiem Fuß. In den Ermittlungsakten fanden sich Hinweise auf weitere Tatbeteiligte, die an der Verschleierung des Verbleibs der Kundenmillionen beteiligt waren. Auch gegen diese Personen ist die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen möglich.
Für unsere Mandanten konnten wir in England und Liechtenstein beträchtliche Vermögenswerte sicherstellen und verteilen. Es handelte sich dabei um bereits seit 1995 beschlagnahmte Anlegergelder. Neben dem Hauptverantwortlichen Peter Sch. und weiteren Beteiligten führen wir auch Klagen gegen die damalige Geschäftsführerin, die ebenfalls wegen Betruges verurteilt worden ist. Obwohl sie angeblich vermögenslos ist, wehrt sich die ehemalige Geschäftsführerin vehement durch die Instanzen gegen eine Inanspruchnahme in den zivilrechtlichen Verfahren. Daraus ziehen wir unsere Schlüsse. Zwischenzeitlich wurden die in England und Liechtenstein befindlichen Vermögenswerte in Höhe von etwa 1,5 Mio. Euro, die wir im Arrestwege gepfändet haben, an uns ausbezahlt und an die Mandanten verteilt.

REFCO

Durch die Vermittlung einer Firma in Düsseldorf hat ein Anleger 1.300.000,00 Euro für den Börsenhandel in Derivaten angelegt. Das Konto wurde bei dem US-Broker REFCO geführt. Bereits nach etwa vier Monaten war ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals zu verzeichnen. Ein Großteil des eingesetzten Geldes wurde durch einen Kredit aufgebracht, wozu der Vermittler den Anleger überredet hatte. Bei Überprüfung der Kontoauszüge wurde festgestellt, dass über 900.000,00 Euro für Kommissionen und Gebühren (!) von der Firma REFCO berechnet worden waren. Hiervon wurde ein großer Teil an den Vermittler zurückvergütet. Der Anleger hatte also von Anfang an überhaupt keine Chance, Gewinne zu erzielen oder sein Kapital zu erhalten. 
Die Firma REFCO hat in den USA bereits Schlagzeilen gemacht, da aufgrund von Bilanzbetrug ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden musste.

Results Securities

Die in Düsseldorf ansässige Gesellschaft bot Anlegern Aktien einer Fa. US-Funds.com an, die nun in Aktien einer Fa. Soft Lead Inc. getauscht werden sollen. Aufgrund von Strafanzeigen führt die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Kapitalanlagebetruges. Die "Anleger" sollten rechtliche Beratung einholen.

RIG REAL/Financial Notes Dynamic 4, Ltd.

Die Vermittlungsgesellschaft RIG REAL GmbH bot in den 90er Jahren Beteiligungen an der sog. Financial Notes Dynamic 4, Ltd. an. Die der Kanzlei bekannten Anleger haben weder Renditeauszahlungen noch eine Rückzahlung ihres Kapitals erhalten. Das Geld ist schlichtweg spurlos verschwunden. Die Kriminalpolizei in Erding bei München leitete im Jahr 1996 ein Ermittlungsverfahren ein. Die Anleger sollten anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen. Die Rig Real bzw. Financial Notes hat es fertig gebracht, die Anleger mit leeren Versprechungen bis zum heutigen Tage hinzuhalten. Die Anleger sollten auch Strafanzeige wegen Betrugs erstatten. 

Rip Deal

Die Kanzlei vertritt bereits seit 2002 Betroffene. Geschädigte sollten ihre Ansprüche verfolgen, da die Ermittlungsbehörden entsprechende Unterstützung benötigen.

Rottmann/Pro Futura Investment AG

Die Eidgenössische Bankenkommission hat Konkursantrag über die Gesellschaft gestellt. Die Pro Futura AG war überschuldet und verfügte über keine Banklizenz. Herr Rottmann befindet sich in Untersuchungshaft. Nach bisherigen Erkenntnissen des Untersuchungsgerichts ist das Geld der Kunden nicht angelegt worden. Die Kanzlei vertritt geschädigte Anleger.

Rottmann, Dr., Janko/Alpha International

Die Staatsanwaltschaft hat Vermögenswerte beschlagnahmt.Anleger müssen ihre Ansprüche im Wege eines zivilrechtlichen Arrestverfahrens sichern.

Rückgewinnungshilfe

Oft beschlagnahmen die Staatsanwaltschaften im Falle eines Betruges Vermögenswerte der Täter. Diese Vermögenswerte werden aber nicht automatisch auf Geschädigte verteilt, vielmehr muss jeder geschädigte Anleger einen zivilrechtlichen Vollstreckungstitel erlangen. Das hierfür geeignete Mittel ist der sogenannte Arrest, der bei dem zuständigen Gericht beantragt werden kann. Im Vollstreckungsverfahren der Rückgewinnungshilfe gilt das Prioritätsprinzip, d.h., wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die Kanzlei Mattil verfügt über die größte Erfahrung in diesem Bereich und hat in den vergangenen Jahren unzählige Arrestverfahren für geschädigte Anleger geführt, mit denen Vermögenswerte gesichert werden konnten.

RWB AG/RWB Private Capital Beteiligungs KG

Die RWB AG  konzeptioniert und vertreibt an Privatanleger Beteiligungen an sogenannten Private Equity Fonds.
Anleger, die ihr Kapital in einem der Fonds angelegt haben, mögen sich darüber bewusst sein, dass es sich um „geschlossene Fonds“, also ein Marktsegment aus dem Bereich des Grauen Kapitalmarktes handelt. Der Graue Kapitalmarkt ist kaum reguliert und völlig unbeaufsichtigt.
Prüfen Sie den Verlauf Ihrer Fondsbeteiligung anhand der Versprechungen in dem Prospekt oder des Beraters. Wenn Sie den Eindruck haben, dass die Erwartungen mit den Tatsachen nicht übereinstimmen, sollten Sie die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen von uns prüfen lassen, bevor Ihre Ansprüche verjähren.

R+W Care concept.

Informationen folgen in Kürze.

R+W Vermögensmanagement AG

Die Staatsanwaltschaft München hat gegen die Ex-Vorstände Anklage erhoben. Gegen ein Gründungsmitglied wird noch ermittelt. Die AG ist insolvent (AZ: 501 IN 3504/06).

SAMIV AG

Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Verdachts des Anlagebetruges. Der Gründer der MSG (Money Service Group) befindet sich in Untersuchungshaft. Die Anlegergelder sollen nicht wie besprochen investiert, sondern zweckwidrig verwendet worden sein. Etwa 3.000 Geschädigte sollen um etwa 50 Mio Euro geschädigt sein.

 

Die Kanzlei Mattil vertritt geschädigte Anleger. In der Schweiz und in Liechtenstein hat die Kanzlei seit vielen Jahren zahlreiche erfolgreiche Verfahren geführt (siehe hierzu unsere Leistungsbilanz).

 

Der Hauptbeschuldigte Michael S. wurden zwischenzeitlich von einem Gericht in Liechtenstein zu einer Freiheitsstrafe von 9 Jahren, im Zusammenhang mit der Money Service Group, verurteilt. Auch in Deutschland werden Ermittlungen wegen der MS Value und in der Schweiz zu der SAMIV AG geführt.

Saxobank/ECP (Equity Capital Project GmbH)

Die Kanzlei Mattil vertritt viele Anleger, die mit der Firma ECP einen Vermögensverwaltungsvertrag über die Strategie FOREX Garant 85 abgeschlossen haben. Als Depotbank fungierte die Saxobank in der Schweiz. Die Saxobank macht nunmehr gegen die Kunden den Ausgleich eines Saldos geltend, der nicht im Ansatz verständlich oder erklärt ist. Die Anleger wurden mit der 85 % Garantie geworben und machen diese nun mit Hilfe der Kanzlei Mattil geltend. Die Kanzlei Mattil ist seit vielen Jahren auf Rechtsfälle im deutsch- schweizerischen Rechtsverkehr spezialisiert und verfügt über die größte Erfahrung.

Selfmade Capital, NCI Euro- Grundinvest

Seit 2008 vermittelte federführend die dima24.de sogenannte Selfmade –, NCI - und Euro - Grundinvest – Fonds, die zum Teil bereits in wirtschaftliche Schieflage geraten sind. Verschwiegen wurden dabei die erheblichen personellen Verflechtungen zwischen dima24.de und der Emittentin der Fonds. Geschäftsführer des Emissionshauses Selfmade Capital Investments GmbH ist der „dima24- Geschäftsführer“ Malte Hartwieg.
Hinsichtlich der Selfmade- Fonds (jedenfalls Nr. 1 bis 7) wurden im vergangenen Jahr Rundschreiben der Fonds- Geschäftsführung versandt, mit denen die Anleger darüber informiert wurden, dass „die Entwicklung Ihrer Beteiligung z.Zt. nicht planmäßig verläuft“. Begründet wurde dies damit, dass Probleme bei der Kapitalrückführung auftraten und sich der „Generalbevollmächtigte in Dubai, Herr Christian Kruppa“ absprachewidrig verhalte. Anlegern dieser Fonds sollten ihre möglichen Schadensersatzansprüche anwaltlich überprüfen lassen.
Die Kostenstruktur jedenfalls der Selfmade- Fonds ist so hoch, dass nur knapp 80% des Anlegergeldes zur Investition verwendet wurden. Brancheninformationsdienste warnten daher bereits seit 2009 vor dieser Anlage. Da die Fondsgesellschaften ihre Gelder an Unternehmen am Investitionsort (Dubai, Indien etc.) in Form von Genussrechtskapital begaben, sind hinsichtlich der eigenen Investitionen kaum Einflussnahmemöglichkeiten vorhanden. Zum Teil wurde wohl auch mit „Staatsgarantien“ vor Ort geworben, für die allerdings jegliche Nachweise fehlen.

Shedlin

Die Shedlin Capital AG hat im Dezember 2014 die Insolvenz angemeldet. Die Shedlin Capital AG hat mehrere geschlossene Fonds emittiert , deren Anleger aufgrund der jüngsten Ereignisse erhebliche Zweifel an den Projekten anmelden. Insbesondere die Fonds Middle East Health Care 1 und 2 werfen erhebliche Fragen auf. Die beiden Fonds haben etwa 100 Mio € von Anlegern eingesammelt, um dafür ein Krankenhaus in Abu Dhabi zu errichten. Das Krankenhaus existiert nicht, das Geld scheint aber komplett weg zu sein. Anleger sollten sich unverzüglich an die Kanzlei Mattil wenden, die die Anleger mehrerer Shedlin Fonds vertritt. Man sollte sich nicht hinhalten und vertrösten lassen, da Verjährungsfristen laufen können!

Der Geschäftsführer  bittet die Gesellschafter um Vertrauen zur Fortsetzung des Desasters in Abu Dhabi. Anleger müssen sich über das Folgende im Klaren sein: Das eingesammelte Kapital ist vollständig weg, dem Fonds stehen nicht einmal Rechte an dem Grundstück (und der sogenannten Bodenplatte) zu. Wir haben in Vorbereitung der Gesellschafterversammlung vom 13.05.2015 für einige Anleger den Geschäftsführer angeschrieben und Fragen an ihn gerichtet. Er beantwortet  Fragen seiner Anleger aber leider nicht.

Anleger müssen sich im klaren darüber sein, dass ihnen Schadensersatzansprüche zustehen und diese jetzt geltend gemacht werden sollten, bevor eine Verjährung eintritt. Die Ansprüche können parallel zu den Bemühungen zur Realisierung des Projektes verfolgt werden. (Vergangenheitsbewältigung und Zukunft. Es geht nicht um ein entweder / oder).

Singapore Flyer GmbH & Co. KG

Die Kanzlei Mattil & Kollegen vertritt zahlreiche Anleger des Riesenradfonds. Geschädigte Anleger sollten wegen der drohenden Verjährung dringend Rechtsrat einholen.
(vgl. auch www.singapore-flyer.de)

SMC-TRUST Investitionsgesellschaft mbH & Co. KG

Die Beteiligungen an der Firma SMC-TRUST wurden insbesondere von einem Herrn P. vermittelt, der auch geschäftsführender Kommandistist der Gesellschaft war. Bei der SMC-TRUST soll es sich um ein Trustunternehmen handeln, das Gesamtkonzepte für personalisierte Chipkarten mit multifunktionalem Mehrwert entwickeln sollte. Den Anlagern wurde von Herrn P. zugesichert, dass die Investition durch staatliche Gelder gefördert werde und durch EU-Gelder abgesichert sei. In Wirklichkeit handelt es sich bei dieser Anlage um eine riskante unternehmerische Beteiligung. Die SMC-TRUST musste mittlerweile Insolvenz anmelden. Die SMC-TRUST sieht sich ausserstande, sogar die gekündigten Beteiligungen zurückzuzahlen. Die Anleger können Schadensersatzansprüche gegen die Vermittler wegen fehlerhafter Beratung, gegebenenfalls sogar wegen arglistiger Täuschung, geltend machen.

Southventure Investors Beteiligungs KG

In dem Unternehmensregister ist ersichtlich, dass die Gesellschaft keine Bilanzen veröffentlicht und ihre Löschung angekündigt hat. Die Anleger fragen sich, ob und wo ihr Kapital angelegt wurde. Anleger sollten umgehend rechtlichen Rat einholen. Die Kanzlei Mattil vertritt bereits betroffene Anleger.

Steward & Spencer AG

Die Steward & Spencer AG teilte ihren Kunden kürzlich mit, dass "der Hauptinvestor von seinem Rücktrittsrecht Gebrauch gemacht" habe. Ein Nachweis, dass es einen solchen Investor gab, hat die Steward & Spencer AG nicht vorgelegt. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die Steward & Spencer International Ltd. wegen unerlaubter Bankgeschäfte (Finanzkommissionsgeschäfte) zur Rückabwicklung aufgefordert. Steward & Spencer zeichnet ein Szenario der weiteren Entwicklung, wobei Zweifel angebracht sind, da alle Emissionen der Gesellschaft gescheitert sind. Die Schuld sucht Steward & Spencer nur bei anderen, nicht bei sich selbst. Anleger sollen ihre Beteiligungen einer rechtlichen Prüfung unterziehen.

Sunday Morning Investment Ltd.; Mountain Project Management SL; DS Barcelona Performance SL

Die Staatsanwaltschaft Görlitz hat zur Rückgewinnungshilfe Vermögenswerte beschlagnahmt. Das beschlagnahmte Vermögen wird nicht automatisch an die Geschädigten verteilt, sondern es ist erforderlich, dass Sie selbst zivilrechtliche Vollstreckungstitel erlangen. Die Kanzlei Mattil verfügt über die grösste Erfahrung  im Bereich des Kapitalanlagebetruges und der einstweiligen Sicherung von Vermögen.

Sunrise Energy GmbH

Die Kanzlei MATTIL vertritt die Anleger . Weitere Informationen erhalten sie in Kürze.

Surge Trading S. A.

Der Kanzlei ist es gelungen, Vermögenswerte in der Schweiz ausfindig zu machen. Die Kanzlei hat für ihre Anleger so genannte Adhäsionsverfahren in der Schweiz eingeleitet und sich kürzlich mit den Verantwortlichen der Fa. Surge Trading auf eine Schadensersatzzahlung in Höhe von ca. SFR 1.000.000,00 geeinigt. Die Zahlung ist zwischenzeitlich erfolgt, das Geld konnte auf die Mandanten verteilt werden.

SWAPS

Strukturierte Zinssatz- und Währungsswaps
Nach der Grundsatzentscheidung des BGH vom 22.03.2011 (Az: XI ZR 33/10) haben verschiedene Instanzgerichte die Schadensersatzforderungen der Anleger gegen die beratenden Banken zugesprochen. Nach Ansicht des Landgerichts München I (Urt. v.12.09.2011, Az: 34 O 26336/10) ist auch die kurze Verjährungsfrist des § 37a WpHG im Rahmen von Cross-Currency-Swapgeschäften nicht anwendbar. Geschädigte Anleger sollten mithin in jedem Fall ihre Ansprüche prüfen lassen.

Swiss Financial Partners AG, Zug

Die Swiss Financial Partners AG (SFP) bot u. a. deutschen Kunden eine Vermögensverwaltung in der Schweiz an. Im Januar 2007 erfuhren die Kunden, dass sich die SFP in Konkurs befindet. Bei Betrachtung der Kontoauszüge eines Anlegers musste festgestellt werden, dass das eingezahlte Kapital vollständig aufgebraucht ist. Die SFP hat die Guthaben durch die Belastung mit Gebühren aufgebraucht. Das eingezahlte Geld wurde weder angelegt noch verwaltet, sondern nach Ansicht der Kanzlei veruntreut. Geschädigte Kunden der SFP können daher Schadensersatzansprüche geltend machen.

Swiss Hawk AG

Auf der Homepage behauptet die Gesellschaft, die Aktien seien an der BX Bern eXchange gelistet. Dies ist aber nach einer Mitteilung der Berner Börse nicht der Fall.

S & K Gruppe Deutsche S & K Sachwerte Nr 2 KG

Die Staatsanwaltschaft hat Büros durchsucht und Verdächtige verhaftet. Anleger sollten sich umgehend Rechtsrat einholen.

The Armstrong Group (TAG)

Gegen die Verantwortlichen wird ein Ermittlungsverfahren der spanischen Strafverfolgungsbehörden geführt. Es besteht der Verdacht, dass durch den Verkauf wertloser Aktien weltweit Anleger geschädigt wurden. Betroffen sind auch zahlreiche deutsche Anleger.

The Wall AG

Die BaFin hat am 23.07.2009 das öffentliche Angebot von Namensaktien der The Wall AG wegen Verstoßes gegen das Wertpapierprospektgesetz untersagt. Die Gesellschaft hat keinen Wertpapierprospekt nach dem Wertpapierprospektgesetz und der Verordnung Nr. 809/2004 veröffentlicht.

TSI Consulting

Die Gesellschaft verspricht die Vermittlung von Krediten, wobei der Kunde ein "Eigenkapital" im Voraus an die TSI bezahlen muss. Einem von der Kanzlei vertretenen Kunden wurde die Auszahlung des Darlehens bis spätestens Januar 2006 versprochen, ansonsten sollte das "Eigenkapital" zurückbezahlt werden. Der Kunde wartet bis heute vergeblich auf seinen Kredit und die Rückzahlung des vorausgezahlten "Eigenkapitals". Die TSI Consulting reagiert nicht einmal auf entsprechende Anschreiben. Anleger sollten sich nicht hinhalten lassen, sondern unverzüglich rechtsanwaltliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Treuhand Galtera AG

Die Treuhand Galtera AG in Alterswil warb durch einen deutschen Vermittler namens Herrn St. gezielt deutsche Anleger mit einer Anlagesumme von gesamt 3 Mio. CHF. Der Initiator der Treuhand Galtera AG, ein Herr W., versprach den Anlegern feste Zinsen in Höhe von 10% bei einer Laufzeit von 4 Jahren. In Wirklichkeit wurden die Gelder jedoch überhaupt nicht angelegt, sondern für Rückzahlungen und eigene Zwecke verwendet. Die Staatsanwaltschaft Bern ermittelt bereits gegen Herrn W. wegen Veruntreuung, Betruges und ungetreuer Geschäftsbesorgung. Die Fa. Treuhand Galtera ist mittlerweile in Konkurs. Die Anleger können aber Schadensersatzansprüche gegen den Initiator persönlich, sowie u.U. gegen den deutschen Vermittler, geltend machen.

Usecom Software AG

Über das Vermögen der im Juli 1999 gegründeten Firma Usecom Software AG wurde am 01.12.2001 vom AG Landshut das Insolvenzverfahren eröffnet. Seit 2000 ermittelt die Staatsanwaltschaft Landshut gegen den Usecom-Vorstand Schellscheidt wegen des Verdachtes der Geldwäsche. Möglicherweise soll ein Zusammenhang mit der Anlagebetrugsgesellschaft WABAG bestehen. Hauptvertrieb der Usecom war die Firma Promotum Finance Consult GmbH in Berlin, die ebenfalls im Zusammenhang mit der WABAG vertriebsaktiv war.

Value Secur Vermögensfonds I

Die Gesellschaft investierte das Geld ihrer Anleger angeblich in Geldmarkt-, Renten- und Aktienfonds sowie Private Equity Gesellschaften. Im März 2006 informierte die BaFin, dass die Value Secur das Finanzkommissionsgeschäft betreibe und dass die Gesellschaft mitgeteilt habe, sie werde die Beteiligungen rückabwickeln. Ein von der Kanzlei vertretener Anleger hat seit zwei Jahren keinerlei Nachricht von der Gesellschaft mehr erhalten, weder erfolgte eine Abrechnung noch Auszahlung des angeblich vorhandenen Vermögens. Anleger sollten dringend rechtsanwaltlichen Rat in Anspruch nehmen und auf Auskunft und Auszahlung bestehen. Falls das vorhandene Vermögen veruntreut wurde, sollten Anleger Strafanzeige erstatten.

Vario-Renta

Die BaFin hat der Vario-Renta Beteiligungsgesellschaft mbH & Co. KG wegen des Betreibens unerlaubter Finanzkommissionsgeschäfte den Weiterbetrieb des Unternehmens untersagt und die Abwicklung angeordnet. Den Anlegern wird voraussichtlich ein beträchtlicher Schaden entstehen, da die so genannten weichen Kosten (Provisionen, Konzeptionsgebühren etc.) bereits abgeflossen sind.

"Vatikan-Darlehen", Exklusiv Cars GmbH

Ca. 80 Anlegern wurde von den Herren Oliver B. und Dirk D. folgendes Anlagemodell angeboten: Die Anleger sollten gegen Einzahlung eines "Eigenkapitalanteils" in Höhe von 4 % ein zins- und tilgungsfreies Darlehen von einer Firma B + D Exklusiv Cars GmbH erhalten. Bei einem Einzahlungsbetrag von 40.000,00 € sollte der Anleger beispielsweise ein zins- und tilgungsfreies (!) Darlehen in Höhe von etwa 490.000,00 € (sogenanntes "Nettodarlehen") erhalten. Dieser Auszahlungsbetrag könne bis zu zwei weitere Male auf oben beschriebene Weise "vermehrt" werden. Der "Eigenkapitalanteil" solle derart zinsgünstig angelegt sein, dass das Darlehen zins- und tilgungsfrei ausgereicht werden könne. Die Staatsanwaltschaft Stade hat Anfang September die drei hauptverantwortlichen Personen, die Herren Sven-Oliver B., Herrn Dirk D. aus Hambühren und die Treuhänderanwältin Anja Andrea H. aus Celle, über deren Kanzleikonto die Einzahlungen abgewickelt wurden, wegen des Verdachts des Betruges in Untersuchungshaft genommen. Vermittler bzw. geschädigte Kapitalanleger sollten schnellstmöglich anwaltlichen Rat in Anspruch nehmen, um ihre Schadensersatzansprüche erfolgreich durchsetzen zu können.

Venturion AG

Wie Kapital Markt Intern (KMI) berichtet, bestehen bei der Venturion einige schwerwiegende Aufklärungsdefizite hinsichtlich der angeblichen Venturion Stiftung, die Bestandteil des Vergütungssystems der Venturion AG ist. Die Venturion Stiftung ist nach Recherchen der KMI bislang nicht einmal gegründet worden. Die Venturion AG und die Venturion Versicherungsmakler GmbH haben beim Amtsgericht Dortmund Insolvenzantrag gestellt.

WABAG, Trentec + Trentec II AG, Biokraftwerk AG, Kompact AG

Die Hauptveranwortlichen der Firma WABAG und deren Projektgesellschaften (Trentec AG, Trentec II AG, BIO-Kraftwerk Zittau AG, Kompact AG u. a.) wurden in 2001 wegen des Verdachts des Kapitalanlagebetrugs verhaftet und sind mittlerweile wegen Betrugs zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt. Im Rahmen der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen hat sich ergeben, dass die Gesellschaften mit übelsten Machenschaften ausgeplündert wurden und nur ein geringer Teil der eingeworbenen Kundengelder prospektgemäß investiert wurde. Auch die Vorstände der Projektgesellschaften sind zum größten Teil vom Landgericht München I wegen Betrugs verurteilt. Der prominente Rechtsberater der WABAG-Gruppe wurde im April 2004 wegen Beihilfe zum Betrug strafrechtlich verurteilt. Die Anleger können daher nach Auffassung der Kanzlei Schadensersatzansprüche gegen ihn geltend machen.

Weitere Informationen zur WABAG:

WBB International Ltd. und Agenten der WBB

Ab Ende der 80er Jahre bis Ende 1998 fiel die WBB aus Düsseldorf mit ihren "selbstständigen Agenten" über ahnungslose Kunden her. Mit den üblichen Märchen vom schnellen Profit und der Verleugnung der damit verbundenen Verlustrisiken ließ sich eine bislang ungeschätzte Zahl von Anlegern zu Zahlungen an die WBB verleiten, in dem Glauben, ihr Geld "Börsenprofis" zu überlassen. Diesseits ist kein Kunde bekannt, der einen Gewinn erzielt oder auch nur sein Geld zurückerhalten hätte. Die Überprüfung von Kontounterlagen ergab, dass kein Börsenhandel im Sinne des Kunden stattfand und die WBB zu keinem Zeitpunkt an irgendeiner Börse zugelassen war. Es besteht mit anderen Worten keinerlei Nachweis dafür, dass je eine Mark der Kundengelder an einer Börse investiert wurde. Aus der Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft ist zu ersehen, dass die Telefonverkäufer völlig ahnungslose Anfänger waren, die vor Aufnahme ihrer Tätigkeit noch als Kfz-Mechaniker oder Ähnliches tätig waren und in 2-Tages-Schulungen erlernt hatten, die Kunden zu belügen. Die hauptverantwortlichen Hintermänner der WBB sind namentlich bekannt. Da die Staatsanwaltschaft Düsseldorf die Ermittlungen nicht weiterführte und zum Abschluss brachte, wird die Kanzlei für geschädigte Anleger Staatshaftungsansprüche gegenüber dem Land Nordrhein-Westfalen geltend machen (s. a. Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 06./07.11.2004).

Hier finden Sie den Beitrag in französischer Sprache (en Francais).

Westminster Financial Management Ltd.

Die Kanzlei Mattil & Kollegen hat jetzt für einen geschädigten Anleger der Fa. Westminster ein Urteil vor dem BGH erstritten, wonach der Hauptvertriebsverantwortliche (Leiter des Informationsbüros) und der Treuhänderanwalt zum Schadensersatz verurteilt wurden.

 

Die Staatsanwaltschaft Koblenz hatte gegen die Verantwortlichen der Firma Westminster Financial Management Ltd. (Informationsbüro in Hamburg-Marxen) wegen des Verdachts des Betrugs ermittelt. Insgesamt wurden von Anlegern seit 1994 ca. 99 Mio. DM einbezahlt, laut Geschäftsbericht 2000 betrug der Wert des Pools zum 31.12.2000 lediglich noch 5,2 Mio. DM. In laufenden Zivilverfahren konnte die Firma Westminster Financial Management Ltd. die Entstehung der von ihr behaupteten Verluste nicht nachweisen, obwohl sie hierzu verpflichtet ist. Bei Betrachtung der vorliegenden Kontoauszüge fällt auf, dass - falls überhaupt - ohne erkennbares Konzept wild hin und her gehandelt wurde, zudem nicht in Asien, und hoch spekulative Geschäfte wie Penny-Stocks und Optionen (Termingeschäfte) den Schwerpunkt des Handels bildeten. Der Verbleib der Anlegergelder ist weiterhin unklar. Aufgrund nicht gewährter Rechtshilfe in HongKong musste die Staatsanwaltschaft die Ermittlungen wegen Betruges einstellen. Die Fa. Westminster hat im vergangenen Jahr das Informationsbüro in Hamburg-Marxen aufgelöst und dieses nach Bangkok verlegt, kürzlich war der Homepage der Firma Westminster zu entnehmen, dass diese nunmehr insolvent sei. Zum heutigen Zeitpunkt wird nicht einmal mehr die Internetpräsenz der Fa. Westminster (www.westminster-fm.com) aufrechterhalten. Es stellte sich heraus, dass die stillen Beteiligungen an der Fa. Westminster in Deutschland vertrieben worden waren, obwohl die deutschen kapitalmarktrechtlichen Vorschriften in gröbstem Maße verletzt wurden und die nach dem Auslandsinvestmentgesetz erforderliche Anzeige gegenüber der Aufsichtsbehörde unterblieben war.

 

Ein von der Kanzlei geführtes Verfahren gegen den Leiter des ehemaligen Informationsbüros in Hamburg-Marxen sowie gegen den Treuhänderanwalt wurde nunmehr vom BGH zugunsten des geschädigten Anlegers entschieden.

 

Da die Schadensersatzansprüche der Anleger zum 31.12.2004 zu verjähren drohen, sollten die Ansprüche rechtzeitig gerichtlich geltend gemacht werden!

 

Weitere Informationen zu Westminster Financial Management Ltd.:

 

WFS World Financial Services Ltd./PP Finance Service GmbH

Der Geschäftsführer der Gesellschaft ist von seinem Urlaub nicht zurückgekehrt, auf gut Deutsch untergetaucht. Ob noch Vermögenswerte vorhanden sind, wird derzeit überprüft. Die Anleger wollen sich zu einer Interessengemeinschaft zusammenschließen und prüfen, ob in der Schweiz ein Arrest auf eventuell noch vorhandenes Vermögen gelegt werden kann. Durch unser Büro in der Schweiz können entsprechende Maßnahmen schnellstmöglich umgesetzt werden.

WGF Anleihen

Die Kanzleien MATTIL und DSKP ( Dittke Schweiger Kehl in Düsseldorf ) vertreten bereits geschädigte Anleger. Genaue Informationen folgen in Kürze.

WIBAG

Der Verantwortliche Johann W. wurde von dem Landgericht München bereits zu einer Freiheitsstrafe verurteilt. Die eingeworbenen Anlegergelder wurden nicht für Investitionen in Immobilien oder Unternehmensbeteiligungen eingesetzt, sondern für private Zwecke verwendet.WiSa Investments Ltd. U. a. stille Beteiligung und Aktien der WiSa Investments Ltd. mit Sitz in England wurden – trotz mangelnder Erlaubnis nach dem Kreditwesengesetz oder dem Investmentgesetz – an Kapitalanleger verkauft. Den Kapitalanlegern wurde wahrheitswidrig vorgespielt, die WiSa Investments Ltd. sei gewinnbringend tätig. Tatsächlich haben die WiSa Investments Ltd. sowie die gesamte WiSa-Gruppe von Beginn an mit Verlusten gearbeitet und die eingeworbenen Gesellschaftsmittel großteils für Privatzwecke der Geschäftsführer und für die laufenden Kosten der WiSa-Gruppe aufgebraucht. Ein Teil der einbezahlten Gelder ging auch durch nicht vereinbarten hochspekulativen Handel an der Börse verloren. Gegen die Verantwortlichen der WiSa-Gruppe wird wegen Betrugs ermittelt.  Anlegern ist dringend geraten, anwaltliche Hilfe aufzusuchen.

Winners Capital Management AG

Die Staatsanwaltschaft München II hat Vermögenswerte zu Gunsten der Geschädigten im Rahmen der Rückgewinnungshilfe beschlagnahmt. Das beschlagnahmte Vermögen wird nicht automatisch auf die Geschädigten verteilt, sondern diese müssen sich einen zivilrechtlichen Vollstreckungstitel besorgen. Die Kanzlei Mattil & Kollegen ist hierbei behilflich.

WiRe Zeitschriften und Medien AG

Der ehemalige Vorstand der WiRe AG wurde vom Landgericht Göttingen wegen Kapitalanlagebetrugs verurteilt. Einzelheiten zu dem Vorgang werden wir berichten können, sobald uns das Urteil des Landgerichts Göttingen vorliegt.

Nach dem Bericht des Insolvenzverwalters wurden die eingeworbenen Anlegergelder in nicht zu überbietender wirtschaftlicher Inkompetenz verwendet und es wurde bis zuletzt gegen die Interessen der Gesellschaft verstoßen. Bereits bei der Gründung ging es den Initiatoren nur um ihre eigene Bereicherung. Von eingeworbenen DM 37 Mio. wurden rund DM 8,4 Mio. für "Projekt-, Emissions- und Verwaltungskosten" verwendet. Für Investitionen blieben lediglich DM 15 Mio. Die ausgewählten Objekte wiederum ließen jedoch kein Konzept erkennen, das zu einer sinnvollen Anlage der eingeworbenen Kundengelder geführt hätte. Die Gesellschaft WiRe Industrie- und Immobilienanlagen AG - die im Prospekt mit Rentabilität, Sicherheit und Liquidität warb - war alleine auf die Vernichtung von Anlegerkapital ausgerichtet. Bezüglich des Objekts in Kassel wurde beispielsweise ein Gefälligkeitsgutachten eines "Sachverständigen" erstellt, das den Verkehrswert mit DM 1,545 Mio. veranschlagte, obwohl der tatsächliche Wert höchstens bei einem Drittel liegen dürfte. Die Anleger sollten gegen die Verantwortlichen die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen wegen der Erfüllung strafrechtlicher Tatbestände durch einen Rechtsanwalt prüfen lassen.

Windrich AG

Die Staatsanwaltschaft Stuttgart ermittelt wegen Betruges ua Delikte. Die Kanzlei Mattil vertritt geschädigte Anleihegläubiger

WOGASY Finanz AG

Detaillierte Informationen erfolgen in Kürze.

Wölbern

Viele Anleger haben über die Bank Kapitalanlagen gezeichnet, ua Schiffsfonds, die nun in der Krise stecken. Die Kanzlei macht Schadensersatzansprüche geltend, die auf mangelnde Aufklärung über die Risiken solcher Beteiligungen oder die erhaltenen Provisionen gestützt werden. (sog. kickback-Rechtsprechung)

 

Das OLG München hat in einem aktuellen Fall der Kanzlei Mattil entschieden , dass Ansprüche nicht verjährt sind , auch wenn die Falschberatung schon fast 10 Jahre zurückliegt.

 

Die Staatsanwaltschaft hat die Büroräume des Fondshauses Wölbern Invest durchsucht und Unterlagen beschlagnahmt. Dem Chef des Emissionshauses, Heinrich Maria Schulte, wird Untreue in mehr als 300 Fällen vorgeworfen. Herr Schulte soll sich an den verschiedenen Immobilienfonds in einer Größenordnung eines dreistelligen Millionenbetrages bedient und Gelder zweckentfremdet haben.

 

Die Kanzlei Mattil vertritt bereits seit geraumer Zeit Anleger verschiedener Wölbern-Fonds. Die Anleger sollten rechtlichen Rat bei der Kanzlei Mattil einholen. Wir prüfen und verfolgen Schadensersatzansprüche gegen die verantwortlichen Personen.

Wölbern Invest Fonds England 1

1. Wir prüfen derzeit für mehrere Anleger des Vierundsechzigste IHF geschlossener Immobilienfonds für Holland GmbH & Co. KG Schadenersatzansprüche wegen Prospektfehlern und wegen Falschberatung. Die Deutschen Genossenschafts-Hypothekenbank, die die an den Niederländischen Staat vermietete Fondsimmobilie in Haarlem finanziert hat, hat das Objekt neu einwerten lassen mit dem Ergebnis, dass die Fondsgesellschaft aufgrund einer Regelung im Darlehensvertrag eine Sondertilgung nebst Vorfälligkeitsentschädigung zu leisten hat. Deshalb werden derzeit keine Ausschüttungen an die Anleger mehr geleistet.

 

Im Prospekt findet sich kein Hinweis auf diesen wesentlichen Umstand. Ist die finanzierende Bank berechtigt, Sondertilgungen zu verlangen, kann dies im Falle fehlender Liquidität des Fonds klar zum Nachteil der Anleger führen, da er keine Ausschüttungen mehr erhält. Sollte es darüber hinaus zur Kündigung des Darlehensvertrages kommen, ist auch ein Totalverlust der Anlage möglich, wenn der Fondsgesellschaft keine Umschuldung gelingen sollte.

 

Dieses Risiko hätte im Prospekt deutlich Erwähnung finden müssen. Dies stellt nach unserer Einschätzung einen Prospektfehler dar, der einen Schadensersatzanspruch der Anleger gegen die Initiatoren/Emittenten oder sonstige Gründungsverantwortliche des Fonds auslöst. Zudem kommt die Haftung der die Anlage vermittelnden Berater in Betracht. Diese hätten auf dieses Risiko hinweisen müssen, soweit sie den Anleger mithilfe des Prospektes geworben haben.

 

2. Vergleichbar sieht die Situation bei dem im Jahr 2006 aufgelegten Immobilienfonds Wölbers Invest Fonds England 1 aus. Dem Fonds gehört eine gewerbliche Immobilie in London, bei der es ebenfalls zu einer Neubewertung der Immobilie durch die finanzierende Bank kam. Nach Ansicht der Bank wurde eine vertraglich festgelegte Untergrenze des Sicherungswertes der Immobilie durchbrochen. Auch hier gehen wir von einem Prospektfehler aus, der Haftungsansprüche gegen die Gründungsverantwortlichen und gegebenenfalls gegen den Anlageberater auslöst.

 

 

 

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