WBB International Ltd. und Agenten der WBB
Ab Ende der 80er Jahre bis Ende 1998 fiel die WBB aus Düsseldorf mit ihren "selbstständigen Agenten" über ahnungslose Kunden her. Mit den üblichen Märchen vom schnellen Profit und der Verleugnung der damit verbundenen Verlustrisiken ließ sich eine bislang ungeschätzte Zahl von Anlegern zu Zahlungen an die WBB verleiten, in dem Glauben, ihr Geld "Börsenprofis" zu überlassen. Diesseits ist kein Kunde bekannt, der einen Gewinn erzielt oder auch nur sein Geld zurückerhalten hätte. Die Überprüfung von Kontounterlagen ergab, dass kein Börsenhandel im Sinne des Kunden stattfand und die WBB zu keinem Zeitpunkt an irgendeiner Börse zugelassen war. Es besteht mit anderen Worten keinerlei Nachweis dafür, dass je eine Mark der Kundengelder an einer Börse investiert wurde. Aus der Ermittlungsakte der Staatsanwaltschaft ist zu ersehen, dass die Telefonverkäufer völlig ahnungslose Anfänger waren, die vor Aufnahme ihrer Tätigkeit noch als Kfz-Mechaniker oder Ähnliches tätig waren und in 2-Tages-Schulungen erlernt hatten, die Kunden zu belügen. Die hauptverantwortlichen Hintermänner der WBB sind namentlich bekannt. Da die Staatsanwaltschaft Düsseldorf die Ermittlungen nicht weiterführte und zum Abschluss brachte, wird die Kanzlei für geschädigte Anleger Staatshaftungsansprüche gegenüber dem Land Nordrhein-Westfalen geltend machen (s. a. Artikel in der Süddeutschen Zeitung vom 06./07.11.2004).
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Kanzlei Mattil
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