REFCO
Durch die Vermittlung einer Firma in Düsseldorf hat ein Anleger 1.300.000,00 Euro für den Börsenhandel in Derivaten angelegt. Das Konto wurde bei dem US-Broker REFCO geführt. Bereits nach etwa vier Monaten war ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals zu verzeichnen. Ein Großteil des eingesetzten Geldes wurde durch einen Kredit aufgebracht, wozu der Vermittler den Anleger überredet hatte. Bei Überprüfung der Kontoauszüge wurde festgestellt, dass über 900.000,00 Euro für Kommissionen und Gebühren (!) von der Firma REFCO berechnet worden waren. Hiervon wurde ein großer Teil an den Vermittler zurückvergütet. Der Anleger hatte also von Anfang an überhaupt keine Chance, Gewinne zu erzielen oder sein Kapital zu erhalten.
Die Firma REFCO hat in den USA bereits Schlagzeilen gemacht, da aufgrund von Bilanzbetrug ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden musste.
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