Fondshaus Hamburg FHH Fonds Nr. 15, 17, 27 u.a.

Am 09.08.2012 musste der Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 15 MT „Oceania“ GmbH & Co. Tankschiff KG Insolvenzantrag stellen. Die finanzierende Bank, die HSH Nordbank AG, war nicht bereit, weitere Tilgungsstundungen zu gewähren. Auch bei dem FHH Fonds Nr. 17 MS „Aquitania“ GmbH & Co. Containerschiff KG droht die Insolvenz: Die Anleger sollen einen Sanierungsbeitrag von rund 23 % ihrer Beteiligungssumme leisten. Gelingt es nicht, das zur Sanierung erforderliche Kapital zusammenzutragen, wären die Folgen einer möglichen Insolvenz der Totalverlust des eingesetzten Kapitals für den Anleger und die Inanspruchnahme der Anleger auf Rückzahlung der bisher erhaltenen Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter. Auch der Fonds FHH Nr. 27 musste Insolvenzantrag stellen. Bei allen Fonds droht den Anlegern der Totalverlust, bereits erhaltene Ausschüttungen wird der Insolvenzverwalter zurückfordern, da diese nicht aus erwirtschafteter Rendite geleistet wurden, sondern Einlagenrückgewähr darstellten. Betroffene Anleger sollten Schadensersatzansprüche gegen die verantwortlichen Funktionsträger schnellstmöglich überprüfen lassen. Die Kanzlei Mattil & Kollegen ist hier bereits aktiv und hat diverse Prospektfehler festgestellt, für die sowohl die Treuhänderin als auch die Fondshaus Hamburg GmbH & Co. KG zur Verantwortung gezogen werden können.

(Stand: 16.10.2012, Rechtsanwältin K. Fohrer)

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