RDV GmbH, RVG GmbH, CEF GmbH und Peter S.

Von 1989 bis 1995 trieb Herr Peter S. mit seinen diversen Gesellschaften in Essen und Berlin sein Unwesen. Mit dem Versprechen hoher Gewinne bei Börsengeschäften wurden zahllose Kunden über Telefonverkäuferstrukturen geworben. Die angeblichen Börsengeschäfte sollten über Gesellschaften wie die Mecantile AG und die Contest Trading AG in der Schweiz stattfinden. Diese legten die Kundengelder jedoch nur in geringstem Maße an der Börse an, der überwiegende Teil wurde für private Zwecke veruntreut. Im Jahre 1996 wurde Peter S. zu einer Freiheitsstrafe vom neun Jahren verurteilt. Auch zahlreiche Telefonverkäufer der diversen Gesellschaften erlitten empfindliche Haftstrafen. Der Haupttäter Peter S. wurde Anfang 2001 aus der Haft entlassen und befindet sich wieder auf freiem Fuß. In den Ermittlungsakten fanden sich Hinweise auf weitere Tatbeteiligte, die an der Verschleierung des Verbleibs der Kundenmillionen beteiligt waren. Auch gegen diese Personen ist die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen möglich.

Für unsere Mandanten konnten wir in England und Liechtenstein beträchtliche Vermögenswerte sicherstellen und verteilen. Es handelte sich dabei um bereits seit 1995 beschlagnahmte Anlegergelder. Neben dem Hauptverantwortlichen Peter Sch. und weiteren Beteiligten führen wir auch Klagen gegen die damalige Geschäftsführerin, die ebenfalls wegen Betruges verurteilt worden ist. Obwohl sie angeblich vermögenslos ist, wehrt sich die ehemalige Geschäftsführerin vehement durch die Instanzen gegen eine Inanspruchnahme in den zivilrechtlichen Verfahren. Daraus ziehen wir unsere Schlüsse. Zwischenzeitlich wurden die in England und Liechtenstein befindlichen Vermögenswerte in Höhe von etwa 1,5 Mio. Euro, die wir im Arrestwege gepfändet haben, an uns ausbezahlt und an die Mandanten verteilt.

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