Petroplus

Seit Jahren schreibt der Rohölverarbeiter rote Zahlen, jetzt wurde der finanzielle Druck zu groß. Der Konzern geht in die Insolvenz. Nachdem die Kreditverhandlungen mit den Banken gescheitert sind, wird der Konzern nach Angaben in der Schweiz so schnell wie möglich Antrag auf Nachlassstundung stellen. Die Tochtergesellschaften in verschiedenen Ländern würden vergleichbare Schritte einleiten, berichtete das Unternehmen. Damit kommt ein Insolvenzverfahren in Gang. Wie hoch die Schulden des Unternehmens sind, war nicht klar. Der Konzern hat Anleihen und Wandelanleihen im Nominalwert von mehr als 2 Milliarden Dollar ausstehen, von denen nach Firmenangaben 1,75 Milliarden Dollar als Folge des Scheiterns der Kreditverhandlungen fällig gestellt wurden. Der Konzern, der mit Übernahmen stark gewachsen ist und seit Jahren rote Zahlen schrieb, besitzt 5 Raffinerien in der Schweiz, Deutschland, Frankreich, Belgien und Großbritannien. Am Tag nach Weihnachten hatten die Banken Kredite von rund 776 Millionen Euro gesperrt, die Petroplus für den Ölkauf benötigte.

Mit dem Konkurs ist das schlimmste Szenario für das Unternehmen eingetroffen, erklärte ein Analyst. Was die Aktionäre aus der Konkursmasse noch erhalten können, sei aufgrund der undurchsichtigen Lage bei Petroplus derzeit kaum abschätzbar. Alle Anleger sollten prüfen lassen, ob und gegebenenfalls gegen wen Schadensersatzansprüche bestehen könnten. Die Kanzlei Mattil verfügt seit 15 Jahren über ein Korrespondenzbüro in St. Gallen, Schweiz, mit dem bereits viele Verfahren erfolgreich abgeschlossen werden konnten.

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