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4YOU Group S.A.

Die 4YOU Group S.A. mit Hauptsitz in Zypern und einer Niederlassung in Luxemburg bietet dubiose Investitionsverträge an, die wohl am ehesten mit einem Darlehensvertrag vergleichbar sind. Der Anleger soll der 4YOU Group S. A. einen bestimmten Geldbetrag zur Verfügung stellen, den diese dann im Rahmen ihrer Geschäftstätigkeit „Insolvenz An- und Verkauf“ an Dritte weitergibt. Der Anleger soll das investierte Geld innerhalb eines relativ kurzen Zeitraums zwischen ein und sechs Wochen zzgl. eines Gewinns von 13 – 37 % zurück erhalten. Die Investitionsverträge sind regelmäßig mit vermeintlichen Sicherheiten (Bankgarantie einer gewissen Hellenic Bank oder persönliche Bürgschaft des Geschäftsführers der 4YOU Group S.A.) ausgestattet.

Das vermeintliche Geschäftsfeld der 4YOU Group S.A. gibt es nicht. Die Investitionsverträge sind hinsichtlich des Vertragsgegenstandes unklar und hinsichtlich der vermeintlichen Sicherheiten absolut unzureichend. Da eine Rückzahlung des investierten Kapitals nicht erfolgt, haben wir bereits Strafanzeige gegen die Verantwortlichen gestellt.

Bildungsfonds Exklusiv II, Career Concept AG

der als sinnvolle und lukrative Investition in Bildung beworbene Fonds konnte von Anfang an nicht halten, was er versprach:

Entgegen den publizierten Darstellungen einer 60 %igen Platzierungsquote wurde vom vorgesehenen Platzierungsvolumen von € 10 Mio nur ein knappes Drittel erreicht, nämlich 3,2 Mio.
Dementsprechend war die versprochene Rendite von bis zu 6,8 % IRR von Anfang an nicht erzielbarr und die Prognoserechnung hinfällig - den Anlegern gegenüber wurde dies aber bewußt verschwiegen und sie mit Nachrichten über eine Rückzahlung zum Laufzeitende von 112% bzw. 102,3 % des eingesetzen Kapitals ruhiggestellt.
Woraus sich diese nach wie vor positive Prognose gründen soll, bleibt im Verborgenen: so hat der Fonds bereits nach der Hälfte der Laufzeit keine neuen Verträge mehr abgeschlossen, .."weil die noch verbleibende Laufzeit zu kurz ist" (vgl. Investor-Report, 01/2012). Stattdessen werden Forderungen des eigenen älteren Bildungsfonds Exklusiv I aufgekauft.
Auch eine Analyse der vorliegenden Jahresabschlüsse spricht eine andere Sprache - aufgrund zu hoher Verwaltungsaufwendungen findet ein fortgesetzter Substanzverzehr statt, so dass nicht nur die Rendite sondern der gesamte durch die Anleger eingesetzte Betrag in Gefahr ist.

Die Kanzlei Mattil prüft hier Ansprüche geschädigter Anleger.

Contracts for Difference (CFDs)

Bei den sog. Contracts for Difference (Abk. CFD) handelt es sich um Wetten auf Kursdifferenzen. Diese Geschäfte sind hochspekulativ und für den durchschnittlichen Privatanleger völlig ungeeignet! Private sollten in CFDs, wenn überhaupt, nur sehr geringe Geldbeträge einsetzen, bei denen ein Totalverlust einfach zu verschmerzen sind. Die enormen Risiken bis hin zu einer unbeschränkten Nachschusspflicht stehen in einem krassen Missverhältnis zu den durchschnittlich erwirtschafteten Renditen.
Erwirbt ein Anleger über eine der einschlägigen Handelsplattformen (z. B. CMC-Markets, FXdirekt Bank, IG Markets, E*Trade o.a.), so schließt er mit dem Anbieter einen Vertrag über die Kursdifferenz bei einem bestimmten Basiswert. Dies können Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen, Anleihen oder andere Wertpapiere sein. Es kann dabei auf steigende und fallende Kurse gewettet werden. Bewegt sich der Kurs des Basiswertes in die richtige Richtung, bekommt der Anleger laufend die Differenz zum Einstiegskurs auf seinem Konto gutgeschrieben. Geht der Kurs in die falsche Richtung, wird die Differenz dem Konto belastet. Dies geht so lange, bis die Position mit Gewinn oder Verlust aufgelöst wird.
Der Kapitaleinsatz ist bei dieser Form der Spekulation relativ gering, da nur ein kleiner Geldbetrag als sog. Margin, also als Sicherheit für eventuell zu zahlende Kursdifferenzen, hinterlegt werden muss. Aber genau hierin liegt das Hauptrisiko der CFDs. CFDs haben nämlich einen extrem hohen Hebel. Dies soll an einem Beispiel erläutert werden.
Wettet man über einen CFD bei einem DAX Stand von 5.000 Punkten auf einen steigenden Index, muss man nur 250 Euro als Margin hinterlegen. Steigt der DAX nun auf 6.000 Punkte, erhält man seinem Konto EUR 1.000 gutgeschrieben. Im Verhältnis zum gebundenen Kapital hat man einen Gewinn von 400 % gemacht. Hätte man mit EUR 5.000 direkt die im DAX vertretenen Aktien gekauft, hätte man beim Verkauf EUR 6.000 erhalten. Im Verhältnis zum eingesetzten Kapital in Höhe von EUR 5.000 hätte man nur 20 % erwirtschaftet.
Entwickelt sich der Kurs aber nicht so wie erwartet, so fallen auch die Verluste dementsprechend gravierend aus. Fällt der Index beispielsweise auf 4.750 Punkte, so hätte man bei einer Direktanlage in DAX Aktien einen Verlust von 5 % gemacht. Bei einer Anlage in CFDs würde der Verlust aber bereits EUR 250 und somit 100 % des gebundenen Kapitals ausmachen. Aber es geht noch schlimmer. Fällt der Index nämlich weiter, kann man bei einer Aktienanlage maximal das eingesetzte Kapital verlieren, während es bei CFDs eine Nachschusspflicht gibt. Das heißt, man kann auch Geld verlieren, das man ursprünglich gar nicht in dieser Anlage binden wollte.
Das Ganze geht so weit, bis auf dem Konto nicht mehr genügend Geld vorhanden ist, um die Sicherheit für die vorhandenen Positionen zu stellen. In diesem Fall kommt es zum sog. Margin Call, d. h. die bestehenden Positionen werden mit Verlust aufgelöst. Das Geld ist weg.
Der durchschnittliche private Anleger ist dabei kaum in der Lage, die Auswirkungen extremer Kursveränderungen auf sein Vermögen vorauszusehen oder unterliegt dem Fehler, dass er vermeintliche Gewinnchancen bei seiner Entscheidung stärker gewichtet als die Verlustrisiken im Falle einer Fehlentscheidung. Zudem neigen viele Leute, animiert durch die relativ geringen Margins, dazu, viel zu viele oder zu große Positionen einzugehen, sodass häufig nicht genug Kapital in der Hinterhand ist, um Kurstäler durchzustehen. Es findet dann zwangsläufig eine Zwangsauflösung der Position zu einem geringeren Kurs als dem Einstiegskurs statt.
Neben diesen durch den hohen Hebel bedingten Risiken, ist aber auch zu beachten, dass man bei einem CFD keinen reellen Gegenwert erhält. Es handelt sich, wie gesagt, nur um eine Wette. Wettet man auf einen steigenden Goldpreis, erhält man dadurch kein Gold, sondern lediglich das Versprechen, bei einem steigenden Goldpreis Geld zu bekommen. Man sollte sich daher genau darüber Gedanken machen, mit wem man diese Wette eingeht. Es bringt einem nämlich nichts, wenn man mit der Markteinschätzung richtig lag, der Wettpartner aber am Ende nicht zahlungsfähig ist. Zudem häufen sich bei fast allen Handelsplattformen Beschwerden über die Zuverlässigkeit. Regelmäßig brechen die Systeme zusammen und das natürlich normalerweise in den Momenten, wo es an den Börsen zu großen Ausschlägen kommt und die Handelsvolumina rasant ansteigen. Aber gerade in diesen Momenten kann es extrem kostspielig werden, wenn man eine Position, egal ob mit Gewinn oder mit Verlust, nicht auflösen kann und die extremen Marktschwankungen durch das Konstrukt des CFDs noch potenziert werden.
Alles in allem raten wir dem normalen Kleinanleger davon ab, in CFDs zu investieren. Mit Sorge stellen wir fest, dass in letzter Zeit vermehrt von dubiosen Veranstaltern Konten bei CFD-Anbietern vermittelt werden. Die Anleger werden dabei mit hohen Renditeversprechen geködert und über die wahren Risiken im Dunkeln gelassen. Aus gegebenem Anlass weisen wir an dieser Stelle noch einmal darauf hin, dass man bei jeder Geldanlage die Fragen zum Risikoprofil und zur Erfahrung in Kapitalanlagen unbedingt richtig beantworten sollte. Wird man von einem Berater dazu gebracht, falsche Angaben zu machen, damit man das Produkt erwerben kann, hat dies damit zu tun, dass das Produkt eigentlich für einen Anleger mit diesem Anlegerprofil nicht geeignet ist. Dem Anlageberater geht es nicht um eine gute Beratung, sondern um seinen Profit um jeden Preis.

Deepsea Oil Explorer GmbH & Co. KG

Die Kanzlei Mattil & Kollegen hat für mehrere Dutzend Anleger Klage vor dem Landgericht Hamburg gegen die Prospektherausgeberin des Fonds über eine Ölbohrplattform eingereicht: der Prospekt ist nach Ansicht von Rechtsanwältin Katja Fohrer in zahlreichen Punkten fehlerhaft. Geschädigte Anleger sollten umgehend die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen prüfen lassen, um keine Verjährungsfristen zu versäumen (Stand: 8.6.2011).

Deep Sea Exploration Plc.

Die Firma Deep Sea Exploration Plc. weckt das Interesse der Anleger mit der Bergung von Schiffswracks und der Unterwasserschatzsuche. Anleger könnten Aktien an der Deep Sea Exploration Plc. erwerben. Laut einem Zeitungsbericht stammen 80 % der etwa 1.800 Aktionäre aus Deutschland. Die Staatsanwaltschaft Düsseldorf wird ein Ermittlungsverfahren gegen die Verantwortlichen wegen des Verdachts des Betruges einleiten. In den Geschäftsräumen wurden aufgrund des Untersuchungsbeschlusses Unterlagen beschlagnahmt. Die Staatsanwaltschaft erhebt den Verdacht, dass die vereinnahmten Anlegergelder nicht für Maßnahmen zur Realisierung des vorgegeben Geschäftszwecks verwendet wurden.

Diamantenverkäufe

Diverse Firmen bieten Anlegern wertlose bzw. falsche Diamanten an. Diese werden als lukrative und sichere Anlage angepriesen. Die Firmen gehen dabei immer nach demselben Muster vor: Die Opfer werden unverlangt zu Hause angerufen und von Verkäufern veranlasst, in Diamanten zu investieren. Diese sollen günstig von den Anlegern erworben werden und später an potenzielle Käufer gewinnbringend weiterverkauft werden. Die Verkäufer verpflichten sich sogar zur Vermittlung von potenziellen Käufern und garantieren eine Rückgabe des Kaufpreises. Hohe und sichere Gewinne werden angekündigt.
Doch zum Weiterverkauf der Diamanten kommt es nie, die Diamanten erweisen sich in den meisten Fällen als wertlose Fälschungen.
Folgende Firmen sind im Zusammenhang mit betrügerischem Diamantenverkauf in Erscheinung getreten:

 

  • DIA Holding AG, Dietlikon (CH)
  • AKV Sachwertvermarktung e. K., Grötzingen (D)
  • DALIA Ltd., Obertshausen (D)
  • DALIA, Frankfurt am Main (D)
  • Deutsche Sachwert GmbH, Offenbach (D)
  • Unternehmensgruppe GPS GmbH, Offenbach (D)
  • Brandt Invest GmbH, Hanau (D)
  • Skyline Invest GmbH, Frankfurt am Main (D)
  • Firma DCC-Dubai Carat Company, Bregenz (A)
  • Dansa Edelsteinhandels GmbH, Staat (CH)

Flugzeugfonds

Auch in vielen der als sichere Kapitalanlage angebotenen Flugzeugfonds treten nunmehr Schwierigkeiten in steuerlicher Hinsicht auf, die in den Prospekten bzw. der Anlageberatung nicht berücksichtigt wurden. Wenn die Anleger der Fonds nicht den Schaden allein tragen wollen, müssen sie prüfen, ob Schadensersatzansprüche gegenüber den Prospektherausgebern und Beratern geltend gemacht werden können. Die geänderte steuerliche Beurteilung kann z.B. zu Gewerbesteuernachzahlungen führen, die die Fondsgesellschaft nicht aufbringen kann. Dies kann zur Insolvenz und entsprechenden Nachforderungen gegenüber den Anlegern führen. Die Kanzlei verfügt über die entsprechenden Unterlagen und Erfahrungen, um Ansprüche zu prüfen und gegebenenfalls durchzusetzen.

Kiener/K1/X1

Die Kanzlei Mattil hat zunächst Ende 2010 Arrestbeschlüsse gegen Herrn Kiener erwirkt und dessen Vermögen zu Gunsten der Mandanten gepfändet.

 

Im Herbst 2011 wurde zudem bekannt, dass die Staatsanwaltschaft einen zweistelligen Millionenbetrag eines Mittäters des Herrn Kiener beschlagnahmt hat. Die Kanzlei Mattil hat auch diesbezüglich Arrestbeschlüsse erwirkt, mit denen die Millionen zu Gunsten ihrer Mandanten gepfändet wurden. Es handelt sich um Kontoguthaben in Höhe von mehreren Millionen Euro und mehrere Grundstücke.

 

Andere Kanzleien, die keine Arrestpfändungen für ihre Mandanten erwirkt haben, haben nun Insolvenzantrag bezüglich des Vermögens des Mittäters eingereicht. Dieses Insolvenzverfahren halten wir für sinnlos und nicht im Interesse der Mandanten.  Wie in vielen anderen Fällen auch, war die Kanzlei Mattil hier die einzige, die Vermögen zu Gunsten ihrer Mandanten sichern konnte.

Infinus/Future Business

Kontaktbogen für geschädigte Anleger.

 

Aus der Infinus-/Fubus-Finanzgruppe sind inzwischen 18 Unternehmen von der Insolvenz betroffen. Das jüngste Insolvenzverfahren richtet sich nun gegen die Infinus AG Finanzdienstleistungsinstitut. Die Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt wegen des Verdachts des Betruges und hat zahlreiche Firmenkonten gesperrt sowie die Räumlichkeiten der Finanzgruppe bereits durchsucht. Auch diverse Vermögenswerte, darunter u.a. Bankguthaben und Luxusautos, wurden sichergestellt. Die verantwortlichen Geschäftsführer sitzen nunmehr in Untersuchungshaft. Im Raum steht ein Schaden von rund 1 Mrd. Euro, um den die Anleger betrogen worden sind. Der in mehreren Insolvenzverfahren bestellte Insolvenzverwalter Kübler geht in seiner neuesten Nachricht von rund 40.000 betroffenen Anlegern aus.

 

Wenn auch Sie bei der Future Business KGaA, Prosavus AG (vormalige Future Business PLUS AG), ecoConsort AG, valueConsort AG (vormals Consort AG) angelegt haben, dann melden Sie sich umgehend bei uns schriftlich, per E-Mail (mattil(@)mattil.de) oder auch gern telefonisch. Wir vertreten bereits zahlreiche geschädigte Anleger und prüfen derzeit sämtliche in Betracht kommenden Ansprüche auch gegen nicht von den Insolvenzverfahren betroffenen Anspruchsgegner (wie z.B. Vermittler-Haftungsdach Infinus AG, Ratingagenturen, Wirtschaftsprüfer, Geschäftsführer und Inhaber der Infinus-Gesellschaften). Bereits im Jahr 2012 haben wir die Bilanzen der Future Business-Gruppe geprüft und haben dort Unregelmäßigkeiten festgestellt.

 

Die Abwicklung der Insolvenzverfahren wird – nach Angaben der Insolvenzverwalter – noch Jahre dauern. Aus diesem Grund ist es den geschädigten Anlegern nicht möglich den Ausgang der Insolvenzverfahren abzuwarten, da bis dahin Schadensersatzansprüche gegen die maßgeblichen Akteure wohl zum Teil bereits verjährt wären.

 

Für zahlreiche geschädigte Anleger konnten wir bereits Arrestbeschlüsse beim Landgericht Dresden erwirken.

 

  • Nachdem nunmehr u. a. die Insolvenzverfahren über das Vermögen der
  • INFINUS AG Ihr Kompetenz Partner (532 / 548 IN 2300/13)
  • INFINUS AG Finanzdienstleistungsinstitut (531 IN 430/14) (Haftungsdach des Vertriebes)
  • Future Business KG aA (532 IN 2257/13)
  • PROSAVUS AG (532 IN 2258/13)
  • ecoConsort AG (531 IN 2320/13)
  • valueConsort AG (532 IN 2323/13)

 

eröffnet wurden, wird den geschädigten Anlegern geraten, Ansprüche prüfen und gegebenenfalls in den Insolvenzverfahren anmelden zu lassen; um sich so die Quote im Insolvenzverfahren zu sichern.

 

Die Kanzlei Mattil & Kollegen hat in der Vergangenheit zahlreiche geschädigte Anleger erfolgreich in Insolvenzverfahren diverser Finanzgesellschaften sowie gegenüber Vermögensschadendshaftpflichtversicherungen vertreten und gehört zu den erfahrensten Anlegerkanzleien in Deutschland.

 

Die Kosten unserer Tätigkeit hängen ua von der Höhe Ihrer Beteiligung ab .Melden Sie sich unverbindlich bei uns, wir werden Ihnen einen Vorschlag für das weitere Vorgehen unterbreiten.

 

In der Versammlung vom 13.05.2014 sollte ein Herr Rechtsanwalt Glöckner als gemeinsamer Vertreter der Orderschuldverschreibungsgläubiger zur Wahl stehen. In dem Schreiben des Insolvenzverwalters vom 03.04.2014 wurden die Anleger fälschlicher Weise darüber informiert, dass nur dieser gemeinsame Vertreter deren Rechte wahrnehmen könne.Dies ist falsch , das Gesetz stellt es den Anlegern frei , ob sie einen Gemeinsamen Vertreter wollen.  Herr Rechtsanwalt Glöckner war  derjenige, der im November 2013 den Insolvenzantrag gestellt (!) und Herrn Rechtsanwalt Dr. Kübler als Insolvenzverwalter vorgeschlagen hat.  Die Gläubiger fühlten sich durch das Schreiben vom 03.04.2014 getäuscht und lehnten einhellig die Wahl des Herrn Rechtsanwalt Glöckner als gemeinsamen Vertreter ab. Rechtsanwalt Borowski von der Kanzlei Mattil stellete einen Befangenheitsantrag gegen die anwesende Rechtspflegerin. Ein herbeigerufener Richter des Amtsgerichts Dresden beendete sodann die unwürdige Veranstaltung.

 

Anlegern empfehlen wir nochmals, Herrn Rechtsanwalt Glöckner erteilte Vollmachten zu widerrufen. Das entsprechende Widerrufsformular finden sie hier.

 

Kontaktbogen für geschädigte Anleger.

 

Kontakt:

 

Mattil & Kollegen
Fachanwälte für Bank- und Kapitalmarktrecht
Thierschplatz 3
80538 München
Telefon: 089 242938-0
Telefax: 089 242938-25
E-Mail: mattil(@)mattil.de

Mantel & Sohn internationaler Lizenzhandel KG

Die Mantel & Sohn internationaler Lizenzhandel KG, die in der Münchner Maximilianstraße geschäftsansässig ist, bietet seit 1997 Beteiligungen an sog. „Seed-Geschäften“ an. Es handelt sich dabei um außerbörsliches Beteiligungskapital („Private Equity“), das hauptsächlich für junge, nicht börsennotierte, technologieorientierte Unternehmen („Start-Ups“) eingesammelt wird. Seed-Geschäfte haben in der Finanzierung von Start-Ups das höchste Risiko, weil kein fertiges Produkt vorliegt und der mögliche kommerzielle Erfolg nur sehr schwer schätzbar ist. Die Firma Mantel & Sohn bietet seit 1997 Seed-Geschäfte mit den Bezeichnungen „01-20 Seed-Metä“, „21 SKV“, „1.1 bis 1.4“ und „22-37 Seed“ an. Die Laufzeit sollte dabei jeweils nur zwischen 24 und 36 Monaten betragen. Auf das Kündigungserfordernis zum Laufzeitende wurde meist nicht gesondert hingewiesen. Gegenstand der Seed-Geschäfte der Firma Mantel & Sohn sollten z. B. ein besonders hochwertiges Olivenöl, erneuerbare Energien, Kommunikation aber auch medizinische Geräte sein. Die Seed-Geschäfte sollten durch mind. ein sog. Challenger (engl. für Ersatz)-Projekt abgesichert sein. Die Firma Mantel & Sohn beanspruchte für sich selbst eine Gewinn-Bilanz seit 1997 mit Werten zwischen 42 und 200 %.

 

Seit spätestens 2008 führte keines der Seed-Geschäfte der Firma Mantel & Sohn mehr zu einem Gewinn für die Anleger.

 

Seit 2010 wurden die Anleger für die verschiedenen Seed-Geschäfte regelmäßig darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Lizenz-Geschäftspartner ihren vertraglichen Verpflichtungen nicht ordnungsgemäß nachkamen, dass der Verdacht gesetzeswidriger Handlungen bestand und behördliche Ermittlungen durchgeführt wurden. Zum Teil wurden hier Umschichtungen in andere Seed-Geschäfte angeboten, um vermeintliche Verluste für die Anleger zu verhindern.

 

Aktuell laufen bereits strafrechtliche Ermittlungen wegen des Verdachts des Anlagebetruges (Verdacht des Betriebs eines Schneeballsystems) gegen die Verantwortlichen der Firma Mantel & Sohn sowie der Firma Lionelle GmbH, die bei einem Seed-Geschäft als Geschäftspartner für Olivenöl fungierte.

 

Die Kanzlei Mattil & Kollegen prüft derzeit Schadensersatzansprüche wegen fehlerhafter Darstellung der Risikofaktoren einer entsprechenden Investition. Darüber hinaus werden sämtliche zivilrechtlichen Möglichkeiten zur Sicherung von Schadensersatzansprüchen gegenüber den Verantwortlichen der Firma Mantel & Sohn sowie deren Geschäftspartnern durchgeführt.

Partnerfonds AG

Die in Form von 5 Beteiligungs-KGs konzipierten geschlossenen Fondsanlagen sind seit 2008 auf eine Aktiengesellschaft verschmolzen und die ursprünglichen Treugeber oder Direktkommanditisten damit Aktionäre geworden; mit den sich daraus ergebenden rechtlichen Möglichkeiten sind viele der Anleger nicht vertraut; die Kanzlei Mattil beschäftigt sich seit Jahren mit der Thematik des PartnerFonds und ist für Ihre Mandanten auf der Hauptversammlung aktiv.

 

Aufgrund der Tatsache, dass die Beteiligungen überwiegend in den Jahren 2004 und folgende vertrieben wurden, ist insbesondere die 10-jährige Höchstverjährung zu beachten; Anleger sollten diese taggenau 10 Jahre ab Zeichnung endende Frist unbedingt im Auge haben, da danach keine Ansprüche mehr durchsetzbar sind. Möglich ist eine Verjährungshemmung in erster Linie durch Güteantrag oder Klage. Wir beabsichtigen darüber hinaus im Hinblick auf die Unrichtigkeit von Prospektangaben ein Kapitalanlegermusterverfahren durchzuführen, an dem sich Anleger kostengünstig beteiligen und Ihre Ansprüche sichern können.

 

Entgegen den Ausführungen anderer Kollegen besteht auch nicht nur die Möglichkeit, gegen die beratenden Personen und/oder Institute vorzugehen – insbesondere sind nach den Grundsätzen der Rechtsprechung die Gründungsgesellschafter und Treuhandkommanditisten in der (Prospekt-)Verantwortung.

 

Gerne beraten wir Sie und leiten auch für Sie verjährungshemmende Maßnahmen ein.