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Beluga Shipping

Eine Reihe von Insolvenzen erschüttert die Anleger, ua der Beluga Shipping GmbH, die eine Patronatserklärung übernommen hatte. Die Kanzlei vertritt bereits betroffene Anleger.

Dr. Peters DS-Rendite-Fonds Nr. 126 KG

Den Garant-Anlegern wurde in dem Prospekt im Falle eines Verkaufs der Schiffe die Rückzahlung des eingezahlten Kapitals versprochen. Aus dem Geschäftsbericht und dem Protokoll der Versammlung vom April 2010 ergibt sich jedoch, dass dies offensichtlich nicht mehr gelten soll. Anleger haben die Kanzlei daher mit entsprechenden Klagen beauftragt. Diese sollen erreichen, dass die Garant-Anleger im Falle eines Verkaufs, wie versprochen, eine vorrangige Auszahlung in Höhe ihres Beteiligungskapitals erhalten. Die Garant-Anleger wurden mit diesem Zahlungsversprechen ("Anlegersicherheit") zu der Fondsgesellschaft geworben und fühlen sich nun hintergangen.

DS-Rendite-Fonds Nr. 36 MS Cape Byron GmbH & Co. Containerschiff KG

Die Fondsgesellschaft schreibt die Anleger an und „kündigt die als Darlehen zu behandelnden gewinnunabhängigen Ausschüttungen“. In Wahrheit handelte es sich aber nicht um Darlehen, sondern um vorbehaltlose Ausschüttungen, zu deren Rückzahlung die Anleger nicht verpflichtet sind. Die Behauptung einer Darlehensgewährung und die ausgesprochene Kündigung stellen unserer Ansicht nach eine Einschüchterung und auch Täuschung der Anleger dar.

Fondshaus Hamburg (FHH)

Die Pleitewelle deutscher Schifffondsbeteiligungen zieht immer größere Kreise. Nach mehreren Presseberichten benötigt das Fondshaus Hamburg voraussichtlich für acht seiner Schiffsfonds zusätzliches Geld der Anleger und das, obwohl die Anleger teilweise noch keine Ausschüttungen erhalten haben.
Bevor Anleger einen möglichen Nachschuss leisten, raten wir dringend dazu, die Anlage rechtlich auf mögliche Schadensersatzansprüche überprüfen zu lassen. Anleger, denen ihre Beteiligung an einem Schiffsfonds als sichere Kapitalanlage ohne Hinweis auf die Möglichkeit eines Totalverlusts vorgestellt wurde, steht grundsätzlich ein Schadensersatzanspruch zu. Wegen drohender Verjährung raten wir zu einer Prüfung noch im laufenden Jahr.

Fondshaus Hamburg FHH Fonds Nr. 15, 17, 27 u.a.

Am 09.08.2012 musste der Schiffsfonds FHH Fonds Nr. 15 MT „Oceania“ GmbH & Co. Tankschiff KG Insolvenzantrag stellen. Die finanzierende Bank, die HSH Nordbank AG, war nicht bereit, weitere Tilgungsstundungen zu gewähren. Auch bei dem FHH Fonds Nr. 17 MS „Aquitania“ GmbH & Co. Containerschiff KG droht die Insolvenz: Die Anleger sollen einen Sanierungsbeitrag von rund 23 % ihrer Beteiligungssumme leisten. Gelingt es nicht, das zur Sanierung erforderliche Kapital zusammenzutragen, wären die Folgen einer möglichen Insolvenz der Totalverlust des eingesetzten Kapitals für den Anleger und die Inanspruchnahme der Anleger auf Rückzahlung der bisher erhaltenen Ausschüttungen durch den Insolvenzverwalter. Auch der Fonds FHH Nr. 27 musste Insolvenzantrag stellen. Bei allen Fonds droht den Anlegern der Totalverlust, bereits erhaltene Ausschüttungen wird der Insolvenzverwalter zurückfordern, da diese nicht aus erwirtschafteter Rendite geleistet wurden, sondern Einlagenrückgewähr darstellten. Betroffene Anleger sollten Schadensersatzansprüche gegen die verantwortlichen Funktionsträger schnellstmöglich überprüfen lassen. Die Kanzlei Mattil & Kollegen ist hier bereits aktiv und hat diverse Prospektfehler festgestellt, für die sowohl die Treuhänderin als auch die Fondshaus Hamburg GmbH & Co. KG zur Verantwortung gezogen werden können.

(Stand: 16.10.2012, Rechtsanwältin K. Fohrer)

HCI Shipping Select XV

Das Containerschiff Mar Catania des Dachfonds HCI Shipping Select XV hat Insolvenz angemeldet. Eine Sanierung hätte Nachschusszahlungen  durch die Anleger bedurft, die diese jedoch abgelehnt haben. Die wirtschaftlichen Folgen der Insolvenz sind noch nicht abzusehen. Möglicherweise bedeutet dies nicht den Totalverlust des eingesetzten Kapitals. Der Fonds HCI Shipping Select XV verfügt noch über sechs weitere Schiffsgesellschaften, deren Schicksal beobachtet wird.

Grundsätzlich kann ein Anleger Schadensersatzansprüche geltend machen, wenn er anlässlich der Vermittlung der Beteiligung fehlerhaft beraten wurde. Die Beratung kann sich auf besondere Umstände oder Risiken der Anlage beziehen oder auf die Provisionen, die für den Vertrieb der Beteiligungen bezahlt wurden. Gerne können Sie uns zur Erstberatung kontaktieren.

HCI/MPC Deepsea Oil Explorer GmbH & Co. KG

Der Prospekt ist nach Ansicht von Rechtsanwältin Katja Fohrer in zahlreichen Punkten fehlerhaft. Diese Prospektfehler hätte die Bank gegenüber ihren Kunden richtig stellen müssen. Zudem hätte die Bank den Anleger über die Höhe der von ihr vereinnahmten Vertriebsprovisionen informieren müssen. Geschädigte Anleger sollten umgehend die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen prüfen lassen, um keine Verjährungsfristen zu versäumen (Stand:12.10.2012, RA'in Fohrer).

MS Charline (Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG)

Näheres hierzu folgt in Kürze.

Nordcapital Bulkerflotte 1 GmbH & Co. KG

Anleger des Schiffsfonds Nordcapital Bulkerflotte 1 müssen um ihr Geld bangen: aufgrund wirtschaftlicher Schwierigkeiten des Charterers Korea Line Corporation haben sich erhebliche Engpässe bei den einzelnen Schiffsgesellschaften ergeben. Anleger sollen daher auf einer außerordentlichen Gesellschafterversammlung über ein Liquiditätssicherungskonzept abstimmen und neues Kapital einzahlen. Die Kanzlei Mattil & Kollegen empfiehlt Anlegern, Schadensersatzansprüche anwaltlich überprüfen zu lassen, z.B. solche aus Falschberatung: wenn die Bank den Anlegern die Vertriebsprovisionen nicht offengelegt hat, können Anleger aufgrund der kick-back-Rechtsprechung des BGH Schadensersatzansprüche geltend machen.

 

vgl. hierzu auch Artikel "Frachterkrise bringt Schiffsfonds in schweer See", FTD vom 27.1.2011

OwnerShip V GmbH & Co. KG

Im Dachschiffsfonds OwnerShip V GmbH & Co. KG befinden sich zwei der drei Schiffsfondsgesellschaften in starken wirtschaftlichen Schwierigkeiten. In einer kurzfristig einberufenen Gesellschafterversammlung stimmten über 70 % der Gesellschafter einem Maßnahmepaket zu, nach welchem bis zu 5 Mio. € nachzuschießen seien. Die Rettung aller Schifffondsgesellschaften des OwnerShip V dürfte zudem von der Unterstützungsbereitschaft der darlehensgebenden HSH Nordbank abhängen.
Anleger, denen ihre Beteiligung an einem Schiffsfonds als sichere Kapitalanlage ohne Hinweis auf die Möglichkeit eines Totalverlustes vorgestellt wurde, sollten ihre Anlage dringend rechtlich überprüfen lassen. 
Bezüglich des Schiffsfonds MS „K-BREEZE“ aus dem Emissionshaus OwnerShip liegen uns schriftliche Mitteilungen eines beratenden Bankinstituts  vor, nach welcher das Emissionshaus im Rahmen des Vertriebs eine Gesamtprovision von 23,2 % des einzuwerbenden Kommanditkapitals vereinnahmte. Alleine die mitteilende Bank erhielt nach ihren Angaben eine Provision von 13 %, über welche unsere Mandanten von dem beratenden Institut nicht aufgeklärt wurde. Diesbezüglich sehen wir gute Chancen auf Rückabwicklung der Beteiligungen aufgrund der aktuellen Kick-Back-Rechtsprechung des Bundesgerichtshofes wegen der von der Bank vereinnahmten Provisionen, aber auch aufgrund unzureichender Information über die Gesamtprovisionshöhe des Emissionshauses. Derzeit werden die ersten diesbezüglichen Klagen vorbereitet. Bei Beteiligungsabschluss im Jahr 2007 droht zum 31.12.2010 diesbezüglich erstmals Verjährung.  Es liegt nahe, dass Weichkosten in vergleichbarerer Größenordnung auch bei weiteren Fonds dieses Emissionshauses von diesem vereinnahmt wurden

Schiffsfonds

Auch die Zeichner von Schiffsfonds müssen nun um ihr Geld bangen: Bereits einige Schiffsfonds mussten Insolvenz anmelden, da die Fracht- und Charterraten erheblich gesunken sind. Weitere Insolvenzen drohen. Die Anleger haben daher mit einem Totalverlust zu rechnen. Anleger, denen die Schiffsfondsbeteiligung als sichere Anlage verkauft und dabei ein Totalverlustrisiko verschwiegen wurde, sollten die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen anwaltlich prüfen lassen. Das Verschweigen außergewöhnlich langer Laufzeiten, einer negativen Leistungsbilanz der Initiatoren oder einer hohen Fremdkapitalquote stellt einen Beratungsfehler dar, der den Anleger zum Schadensersatz berechtigt. Auch über die Risiken, die daraus erwachsen, dass nur ein Schiff finanziert werden soll, muss ein Anleger vorher aufgeklärt werden. Andernfalls stellt auch dies einen Beratungsfehler dar. Auf dem Hansaforum am 12.11.2009 kamen interessante Zahlen zutage: von 1.371 Schiffsfonds leisten 935 keine Auszahlungen. Rechtsanwalt Mattil referierte auf der Veranstaltung zu zwei aktuellen Urteilen, die gegen Treuhandgesellschaften im Zusammenhang mit geschlossenen Fonds ergangen sind.

 

Viele der Fonds verlangen von den Anlegern die Rückzahlung der an sie geleisteten „Ausschüttungen“. Die meisten Fondsgesellschaften praktizierten die gleiche Methode: Von dem eingeworbenen Anlegerkapital wurde ein gewisser Betrag beiseite gelegt, der an die Anleger ausgeschüttet wird. Über Jahre glauben die beteiligten Anleger auf diese Weise, dass der Fonds prospektgemäß verläuft und Renditen abwirft. In Wahrheit handelt es sich um rückzahlbare, sogenannte Entnahmen, also Auszahlungen aus dem eigenen Kapital. Die Rückforderung dieser Auszahlungen gelingt aber nur unter bestimmten gesetzlichen Voraussetzungen. Sie sind als Anleger nicht automatisch verpflichtet, der Rückzahlungsaufforderung Folge zu leisten. Die entsprechenden Voraussetzungen sind zu prüfen und die Emittenten dazu aufzufordern, selbst einen Beitrag zur Sanierung der Fonds zu leisten. Auffällig ist, dass immer nur die Anleger zur Kasse gebeten werden.

 

Keine Rückforderung von Ausschüttungen bei Schiffsfonds (BGH-Grundsatzentscheidung vom 12.3.2013)

 

Wir vertreten Anleger ua der nachfolgenden Emittenten:

Atlantic Buss Capital BS Invest CFB Fonds Commerz Real Doric Dr. Peters EEH Emissionshaus Elbe Emissionshaus EMBDENA Fondshaus Hamburg GEBAB GHF Hannover Leasing Hansa Treuhand Hanse Capital HCI Capital KGAL König & Cie Lloyd Fonds MPC Neitzel & Cie. Nordcapital Norddeutsche Vermögen Oltmann Gruppe Owner Ship Salamon AG Schröder Logistik Shipinvest Emissionshaus VEGA Reederei