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db Kompass Life Fonds I und II

Die db Kompass Life Fonds I und II  wurden von einer Großbank aufgelegt und v. a. in den Jahren 2004 und 2005 an Anleger verkauft. Diese investierten in die Fonds für den Kauf von US-Lebensversicherungen hunderte Millionen Euro. Nach dem Ableben der ursprünglichen Inhaber der Lebensversicherungspolicen sollte das Geld an den Fonds fließen. Den Anlegern drohen nun aber hohe Verluste, da die Fondskalkulation nicht aufgeht. Die Versicherten sterben nicht so, wie dies seitens der Fondsinitiatoren kalkuliert worden war. Zum einen leben viele Versicherte länger als kalkuliert, zum anderen wurde der Aufkauf der Policen aber auch wegen der hohen Nachfrage immer teurer. Darüber hinaus wurden aufgrund einer gesetzlichen Änderung in Deutschland amerikanische Lebensversicherungsfonds erstmals steuerpflichtig. Da die Fondskonstruktion höchst kompliziert ist, waren viele Anleger mit dem über 100-seitigen Verkaufsprospekt überfordert und vertrauten auf ihren Bankberater. Die Berater hatten offensichtlich vor allem die eigene Provision vor Augen, als sie Anlegern den Fonds als „sichere Anlage“ verkauften. Die Großbank hat eine Vermittlungsprovision in Höhe von 9,5 % erhalten. Anleger, denen das Produkt als risikolos verkauft wurde, sollten dringend die Durchsetzung von Schadensersatzansprüchen aus fehlerhafter Anlageberatung gegen die Bank  überprüfen lassen. Die beratende Bank kann sich auch nicht auf einen etwaigen Verkaufsprospekt hinausreden, wenn dieser erst am Tag der Unterschriftsleistung oder gar erst danach übergeben wurde. Nach Rechtsprechung des BGH ist es erforderlich, dass ein Anleger den Verkaufsprospekt so rechtzeitig vor der Zeichnung erhält, dass er ihn in Ruhe durchsehen kann. Zudem hätten die Anleger von ihrem Anlageberater im Beratungsgespräch über die an die Bank fließenden Vertriebsprovisionen in Höhe von 9,5 % informiert werden müssen (wir haben bereits für zahlreiche Anleger der VIP Medienfonds 3 und 4 Schadensersatz gegen die beratende Bank erstritten, da diese den Anlegern ebenfalls die tatsächliche Provisionshöhe verschwiegen hat). Darüber hinaus prüfen wir Schadensersatzansprüche gegen weitere Beteiligte, insbesondere z. B. wegen einer möglichen Nichtoffenlegung von Verflechtungen mit beteiligten Vertragspartnern. Da Schadensersatzansprüche aus fehlerhafter Anlageberatung bereits nach drei Jahren ab Kenntnis der Falschberatung verjähren und die prospektierten Ausschüttungen bereits über zwei Jahre ausgeblieben sind, sollten Anleger der Kompass Life Fonds I und II dringend anwaltlichen Rat einholen. Die Deutsche Bank hat jetzt flächendeckend ein Vergleichsangebot von 80 % der Zeichnungssumme unterbreitet. Wir geben Ihnen gerne unverbindlich eine Ersteinschätzung, wenn Sie uns Ihre Beteiligungsunterlagen zusenden. Gerne können Sie auch direkt Kontakt zu Rechtsanwältin Katja Fohrer aufnehmen: fohrer(@)mattil.de

DB Kompass Life III - Wetten auf den Tod

Unter dem Deckmantel eines Zertifikates hat die Deutsche Bank eine Kapitalanlage „DB Kompass Life III“ vertrieben, die nicht nur rechtlich sondern auch in moralischer Hinsicht fragwürdig ist. Es handelt sich dabei um eine außerordentlich komplizierte Wette auf die Restlebenszeit von 500 zufällig ausgewählten Referenzpersonen. Die Rendite der Anlage hängt vom Grad der Abweichung der durchschnittlichen Lebensdauer der betroffenen Zielgruppen gegenüber der vorher ermittelten Lebenserwartungsprognosen ab. Der Verkauf dieser Kapitalanlage ist unserer Ansicht nach nichtig, da Wetten auf das Ableben von bestimmten Personen oder Personengruppen menschenunwürdig sind und gegen die guten Sitten verstoßen. Die Verträge sind nichtig und deshalb rück abzuwickeln. Zudem enthält der Prospekt Widersprüche und Fehler, zum Beispiel über künftige Ausschüttungen, die Schadenersatzansprüche wegen Prospekthaftung und Falschberatung nach sich ziehen können. Auch die medizinischen Gutachten, die für die Berechnung der Lebenserwartung der Referenzpersonen herangezogen wurden, basieren auf veralteten Zahlenwerten. Das Landgericht Frankfurt wird in Kürze erstmals über eine Klage entscheiden, in der ein Anleger Rückabwicklung bzw. Schadenersatz begehrt.

DSS Vermögensverwaltung AG & Co. 1 KG, DSS Vermögensverwaltung AG & Co. 2 KG, DSS Vermögensverwaltung AG & Co. Premium KG, Premium Vermögensverwaltung AG & Co. KG, VentaPlan Vermögensverwaltung AG & Co. KG

Aktuell:
Diejenigen Anleger, die die Ratenzahlung eingestellt haben, werden von den Fondsgesellschaften DSS Vermögensverwaltung AG & Co. 1 KG und DSS Vermögensverwaltung AG & Co. 2 KG auf Leistung der Ratenzahlungen verklagt. Es handelt sich um Klagen im Urkundsverfahren, durch die sich die Fondsgesellschaft bei unzureichender Verteidigung einen schnellen Titel (sogenanntes Vorbehaltsurteil) verschaffen kann. Aus dem Vorbehaltsurteil kann die Fondsgesellschaft sofort vollstrecken. Anleger sollten sich gegen die Klagen verteidigen. Das Bestehen eines Anspruchs der Fondsgesellschaft halten wir für fraglich. Die Voraussetzungen der Urkundsklage sind unseres Erachtens jedenfalls nicht erfüllt.

Die Kanzlei Mattil hat bereits Urteile erstritten, mit denen die Urkundsklagen für unstatthaft erklärt wurden und abgewiesen wurden. Nähere Informationen erhalten Sie gerne von Ihrer Ansprechpartnerin RAin Magdalena Nicola (nicola(@)mattil.de, Telefon: 089/242938-0).

 

Die DSS Vermögensverwaltung AG gründete seit 2002 verschiedene Fondsgesellschaften (DSS Vermögensverwaltung AG & Co. 1. KG, DSS Vermögensverwaltung AG & Co. 2. KG, DSS Vermögensverwaltung AG & Co. Premium KG, Premium Vermögensverwaltung AG & Co. KG und Ventaplan Vermögensverwaltung AG & Co. KG), die in Lebensversicherungen, Wertpapiere und Immobilien investieren sollen. Der Vertrieb erfolgte oft durch den Münchner Finanz- Gruppe Unternehmensverbund, einem nicht rechtsfähigen Dachkonstrukt der einzelnen Vermittlergesellschaften.

Geworben wird mit einer Mindestrendite von 8% jährlich sowie jährlichen Ausschüttungen von 5%, zum Teil auch mit angeblichen Vergangenheitsrenditen von über 30%. Hinsichtlich der Investitionsgrundsätze wird meist das Erfordernis von Garantien bei den Anlagegegenständen behauptet. Im Prospekt sind diese Vorgaben dann entweder gar nicht enthalten oder seitens der Geschäftsführung unter geringen Voraussetzungen abänderbar. Wie die Investition im einzelnen erfolgen wird, steht im Rahmen des sogenannten „Blind-pool-Konzeptes“ von Anfang an nicht fest, der Anlageinteressent erfährt nur die geplanten Grundzüge. Die Anleger sollen den Verantwortlichen einen erheblichen Vertrauensvorschuss entgegenbringen, erfahren aber keine Einzelheiten dazu, dass einige der Personen, die auf den Geschäftsbetrieb maßgeblichen Einfluss nehmen, nicht vertrauenswürdig sind, da sie mit vergleichbaren Kapitalanlagen bereits strafrechtlich auffällig wurden.

Die exorbitante Kostenstruktur von über 21%, aber auch das Modell der Einlagenleistung über bis zu 360 Monatsraten (30 Jahre Beteiligungsdauer) senken das Anlagekapital von Anfang an, so dass das Erreichen der Renditevorgabe unmöglich wird. Oft arbeitet die Fondsgesellschaft mit Hebelmodellen und gefährdet das Anlagekapital noch zusätzlich.

Bei den jüngeren Fondsgesellschaften kommt hinzu, dass die Anleger mit vermeintlich unabhängigen Siegeln des TÜV Rheinland bzw. des Bundes der Verbraucher bzgl. der Sicherheit und Werthaltigkeit der Anlage getäuscht wurden.

 

 

GAF Active Life 1 Renditebeteiligungs-GmbH & Co. KG

Der Beirat hat empfohlen, den geschäftsführenden Kommanditisten keine Entlastung zu erteilen und den Jahresabschluss nicht festzustellen. Der Beirat hat berichtet, dass die Verwaltungsgesellschaft Coventry First LLC erhebliche Provisionszahlungen je Police erhalten hat und weitere sechsstellige Servicegebühren erhält. Die Fondsgesellschaft hat zur Sicherung der Liquidität des Fonds fast 70 Millionen Dollar (!) Kredit in Anspruch genommen. Aufgrund der wirtschaftlichen Lage und der bisher abgeflossenen Gebühren ist kaum damit zu rechnen, dass die Anleger in absehbarer Zeit Ausschüttungen erhalten.
Die Kanzlei vertritt Anleger, die Schadensersatzansprüche aus Berater- und Prospekthaftung geltend machen. Da Ansprüche einer Verjährung unterliegen, sollten Anleger baldmöglichst eine Beratung und Prüfung Ihrer Erfolgsaussichten in Anspruch nehmen.

Lebensversicherungsfonds

Viele LV-Fonds befinden sich in wirtschaftlichen Problemen. Die Kanzlei vertritt zahlreiche Anleger verschiedener solcher Fonds und steht für eine Prüfung Ihrer Ansprüche zur Verfügung.

Life Reward Fund GmbH & Co. KG (Interlife)

Dieser Lebensversicherungsfonds, der im Jahr 2003 an Anleger vertrieben wurde, stellte von Anfang an eine hochspekulative Kapitalanlage mit Totalverlustrisiko dar. Dies wird aus dem Verkaufsprospekt nicht ersichtlich. Darin wird suggeriert, es handele sich um eine abgesicherte Anlage, die über eine Rückversicherung verfüge. Hierdurch sei gewährleistet, dass die Anlage zu keinem Zeitpunkt gefährdet sei und am Ende der Laufzeit zumindest zu 100 % an die Anleger zurückgezahlt werden könne. Außerdem sei eine Mindestrendite von 11 % auf das Gesellschaftskapital an die Anleger gesichert. Hierin sieht die Kanzlei Mattil & Kollegen erhebliche Prospektfehler, für die unterschiedliche Funktionsträger verantwortlich sind. Auch der Anlageberater hätte diese Prospektfehler gegenüber dem Anleger richtig stellen müssen. Anleger, die sich an diesem Fonds beteiligt haben, sollten dringend Rechtsrat einholen, da die Ansprüche zu verjähren drohen (RA'in Katja Fohrer).

MPC Renditefonds Leben Plus Serie

Die Anleger waren der irrigen Auffassung, dass sie ihr Geld sicher angelegt haben. Die Anleger mussten nun erfahren, dass dem nicht so ist. Es handelt sich um spekulative, geschlossene Fonds, die im Regelfall einen Totalverlust für die Anleger bringen. Die Kanzlei Mattil vertritt bereits Anleger der verschiedenen Fonds
MPC Renditefonds Leben Plus I bis VII
MPC Renditefonds Britisch Leben Plus I bis III
MPC Renditefonds Leben Plus Spezial I bis VI

MPC Renditefonds Britische Leben Plus 2 KG

Seit etwa 2003 wird der deutsche Markt von sogenannten Lebensversicherungsfonds überschwemmt. Obwohl noch keiner dieser Fonds für die Anleger einen Ertrag erbracht hat, werden immer neue dieser Fonds aufgelegt. Die Anleger glauben, dass die Investitionen in Lebensversicherungen ein Qualitätsmerkmal mit einer Sicherheitskomponente seien. Bei geschlossenen Fonds handelt es sich um spekulative Anlagen mit dem Risiko des Totalverlustes. Anleger sollten sich beraten lassen, bevor eine Verjährung von Ansprüchen eintritt.

SAM AG

Die SAM AG kauft bestehende Lebensversicherungen auf und verspricht einen ca. doppelt so hohen Kaufpreis als der jeweilige Rückkaufswert der Lebensversicherungen. Der Kaufpreis soll in 6 Jahren, je nach Modellvariante, in monatliche Raten oder am Ende der Laufzeit durch Einmalzahlung beglichen werden.

 

Die SAM AG verwendet die aufgekauften Lebensversicherungen, um angeblich in Geothermie zu investieren. Durch die daraus enstehenden Erlöse will die SAM AG den Kaufpreis der Lebensversicherungen erwirtschaften. Bei der SAM AG handelt es sich um ein Schweizer Unternehmen. Die Geothermiekraftwerke sollen sich überwiegend in Süddeutschland befinden. Nachdem es wohl eine anonyme Anzeige gab, hat die schweizerische Finanzmarktaufsichtsbehörde (FINMA) die Ermittlungen aufgenommen. Seitdem bleiben die monatlichen Zahlungen der SAM AG aus. Anleger sollten ihre Beteiligungen einer rechtlichen Prüfung unterziehen.